Still und heimlich ist in Bingen ein Großprojekt auf Eis gelegt worden: Nach Recherchen der „AZ“ hat der chinesische Eigentümer der St.-Ursula-Kellerei seine Investitionen eingefroren. Eigentlich sollte auf dem 30.000-Quadratmeter-Gelände in Hafennähe ein Weinmuseum und Gastronomie entstehen; auch von einem Hotel war die Rede. Der Deal war im vergangenen Jahr u. a.  vom früheren Landrat Claus Schick eingefädelt worden; auch Oberbürgermeister Thomas Feser ließ sich dafür feiern und z.B. per städtischer Pressemitteilung und Foto verbreiten, „nur wenige Stunden vor seinem Urlaubsantritt“ mit dem chinesischen Investor gefrühstückt zu haben. Corona machte einen Strich durch die Rechnung. Laut „AZ“ lagern in der früheren Kellerei jetzt Klimaanlagen, und man sucht Mieter für „Büro- und Hallenflächen“. Interessenten landen beim Ex-Landrat des Kreises Mainz-Bingen. Schick ist nach seinem Rückzug aus der Kommunalpolitik als Wirtschaftsberater aktiv geworden. Allgemeine Zeitung, bingen.de (Pressemitteilung 2019)

Blick auf Bingerbrück. Foto: Rüdesheim Touristik / Karlheinz Walter.

Blick auf Bingerbrück. Foto: Rüdesheim Touristik / Karlheinz Walter.

Der beste Sonnenuntergang am Mittelrhein

Apropos Bingen: Die angeblich beste Aussicht auf die Stadt hat von der gegenüberliegenden Ruine Ehrenfels. Einer Umfrage zufolge ist es der zweitbeste Platz für Sonnenuntergänge in Deutschland. Auf Platz 1 kam die Zugspitze. Für die Studie wurden 46 Reisejournalisten befragt. Der beste Ort für Sonnenuntergänge weltweit ist die griechische Insel Santorin. openpr.de

TV-Besuch beim singenden Bürgermeister

Falko Hönisch ist vielleicht nicht der mächtigste, aber ganz sicher einer der interessantesten Bürgermeister im Welterbe-Tal. Der Opernsänger und Musik-Manager wurde 2019 zum Stadtoberhaupt von St. Goar gewählt. Hönischs ungewöhnliche Vita ist ein Fall für das SWR-Fernsehen. Das TV-Porträt inklusive Gesangseinlage gibt’s in der Mediathek oder gleich hier im Blog. SWR

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