Frank Zimmer

Reichenstein als Hochzeitsparadies und noch kein Lichtblick in Lahnstein

Der „Wedding Award Germany“ ist so etwas wie der Oscar der deutschen Hochzeitsbranche. Die Auszeichnung wird in insgesamt 30 Kategorien vergeben und deckt sämtliche Dienstleistungen rund um die Trauung ab – von der Frisur über den Schmuck und das Restaurant bis zu Torte und Hochzeitsvideo. Einer der Sieger 2021 kommt vom Mittelrhein: Die Burg Reichenstein holt die Silbermedaille in der Kategorie „Location für Trauungszeremonien“. Das Reichenstein-Team um Geschäftsführerin Katrin Gerwinat und Marketingchefin Christinas Schirra hofft jetzt bundesweite Aufmerksamkeit. Bisher kamen die Paare überwiegend aus der Region und dem Rhein-Main-Gebiet.  Vor dem Lockdown funktionierte das Angebot gut: Laut „AZ“ gab es auf der Hotel-Burg über Trechtingshausen pro Jahr rund 40 Trauungen. Reichenstein gehört dem Dortmunder Zeitungsverleger Lambert Lensing-Wolff, der die Burg auch privat nutzt. Allgemeine Zeitung, Wedding Award Germany, Burg Reichenstein, Mittelrheingold (7 Fragen an Lambert Lensing-Wolff, September 2019)

Burg Reichenstein wurde um 1900 im englischen Stil wiederaufgebaut. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Friedrich Gier
Reichenstein wurde um 1900 im englischen Burgenstil wiederaufgebaut. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Friedrich Gier

Noch kein Lichtblick in Lahnstein

Am „Rheinleuchten“-Projekt ist vermutlich so viel gefeilt worden wie noch nie. Wegen Corona haben der Zweckverband Welterbe und Projektmanagerin Sara Renzler ein ausgeklügeltes Hygiene-Konzept entwickelt. Für den geplanten Hauptspielort Löhnberger Mühle in Lahnstein etwa ist ein Einbahnstraßen-Parcours geplant und die Eintrittskarten gibt es nur im kontaktlosen Online-Vorverkauf. Trotzdem kann die Illuminations-Show entlang des Rheins nicht an Ostern stattfinden; sie wird sicherheitshalber verschoben. Der Zweckverband unter Rhein-Lahn-Landrat Frank Puchtler will das Licht anknipsen, sobald die Infektionslage es zulässt. Rhein-Zeitung

Koblenz und die Goethe-Maschine

Die legendäre „MS Goethe“ schippert seit 1913 über den Rhein. Unter Deck brummt mittlerweile ein Dieselmotor, aber die Original-Dampfmaschine aus der Kaiserzeit gibt es noch. Sie soll das Highlight des Rhein-Museums in Koblenz-Ehrenbreitstein werden. Das Museum zu Füßen der Festung wird mit Blick auf die Buga 2029 fit gemacht und bekommt einen Anbau. Rhein-Zeitung

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