Die Privatisierung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein inklusive Krankenhaus Boppard ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. Ein Drama wie in Oberwesel scheint aber abgewendet. Laut „RZ“ soll Boppard als stationärer Standort erhalten bleiben. Auch der dortige Betriebsrat unterstütze die Übernahme durch den Münchner Sana-Konzern, heißt es. In der Rhein-Hunsrück-Ausgabe der „RZ“ ist ein Interview mit der Bopparder Betriebsratsvorsitzende Bärbel Friedrich erschienen. Kündigungen gibt es demnach keine. Bisher gehört die regionale Klinikgruppe der Stadt Koblenz, dem Kreis Mayen-Koblenz und mehreren kirchlichen Stiftungen. Wegen massiver wirtschaftlicher Probleme soll Sana als Mehrheitseigentümer einsteigen. Der Deal betrifft Standorte in Koblenz, Mayen, Nastätten und Boppard. Nach der Aufgabe des stationären Klinikbetriebs in Oberwesel 2020 ist das Bopparder „Heilig Geist“ als einziges Allgemeinkrankenhais zwischen Bingen und Koblenz übrig geblieben. Rhein-Zeitung (€)

Blick auf Boppard. Foto: Stadt Boppard / K. Gipp

Blick auf Boppard. Foto: Stadt Boppard / K. Gipp

Heimatkunde in Kamp-Bornhofen

Für Grundschüler in Kamp-Bornhofen gibt es ab sofort ein eigenes Heft über ihre Gemeinde. Das kompakte Schulbuch made am Mittelrhein wurde vom früheren Lehrer und Historiker Winfried Monschauer geschrieben und an Ort und Stelle von Grafiker Jochen Querbach gestaltet. Auf 36 Seiten geht es u. a. um die Sage von den feindlichen Brüdern und um Flora und Fauna im Steilhang. Rhein-Zeitung (€)

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