Was Tourismus bringt und was er kostet

Roland Böse von den Binger Grünen rechnet in der „AZ“ vor, warum die Tourismusabgabe wichtig gewesen wäre: 2014 hätten Gastronomen, Hotels, Einzelhändler und andere Betriebe geschätzte 36 Millionen Euro Umsatz mit Tourismus erwirtschaftet. Gleichzeitig müsse die Stadt über 3 Millionen für Infrastruktur und Tourismus-Förderung aufbringen. Die von CDU, FDP und FWG gekippte Abgabe hätte um die 300.000 Euro jährlich gebracht. Allgemeine Zeitung

Eine der vielen kommunalen Leistungen der Stadt Bingen: Pressbilder wie dieses hier bereitzustellen. Foto: Touristik-Information Bingen am Rhein.

Eine halbe Mio für die Marksburg

Die Marksburg ist die einzige unzerstörte Höhenburg am Mittelrhein. Damit das auch so bleibt, muss wieder einmal saniert werden. Eine halbe Million Euro plant die Deutsche Burgenvereinigung dafür ein. Die 30 Meter hohe Ostfassade ist ein besonders akuter Fall. Geschäftsführer Gerhard Wagner macht schon jetzt 80.000 Euro locker, weil auf längere Sicht Mauerteile bröckeln und auf den Rheinsteig fallen könnten. Der Burgenvereinigung gehört in Braubach nicht nur die Marksburg, sondern auch die Philippsburg im Stadtkern, das erste Renaissance-Schloss am Mittelrhein. Rhein-Zeitung, Marksburg.de (Website der Burg)

Castle time! Always love our day sailing along the Upper Middle Rhine Valley.

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B9: Eine Baustelle mit Problemen und ein gnädiger Bauherr

Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch: Irgendwann war die linksrheinische B9 auch mal ampelfrei und ohne Baustelle. Aber nie lange. Seit September 2015 ist die Firma Strabag zwischen Trechtingshausen und Bingerbrück zugange.Eigentlich sollten die Sanierungsarbeiten bis Herbst 2018 abgeschlossen sein, aber seit Dezember ruht die Baustelle. Wegen „interner,  baubetrieblicher Probleme“, wie die „AZ“ auf Nachfrage erfuhr. Der zuständige Landesbetrieb Mobilität in Worms bleibe „an dem Thema dran“, blicke „optimistisch in die Zukunft“ und „hoffe, dass es nach Fastnacht zügig weiter geht.“ Allgemeine Zeitung

Es steht ein Krankenhaus an der Lahn

Während Rüdesheim um sein Krankenhaus zittert, ist stromabwärts in Lahnstein alles im Grünen Bereich. Das St. Elisabeth-Krankenhaus hat sich sogar vergrößert und zum Jahresbeginn die Katholischen Kliniken Lahn GmbH mit den Standorten Bad Ems und Nassau übernommen. Weil der Platz an der Lahnsteiner Ostallee allmählich eng wird, denkt man über weitere Gebäude oder sogar einen kompletten Neubau nach. Rhein-Zeitung, St. Elisabeth-Krankenhaus (Website des Lahnsteiner Krankenhaues)

Hier spricht die Polizei

Glückliches Bingen. Bei der Polizeiinspektion war ausnahmsweise so wenig los, dass die übergeordnete Polizeidirektion Bad Kreuznach seit Dienstagabend nur diese eine Pressemitteilung verschickte: „Ein aufmerksamer Bürger meldete der Polizei einen seit Stunden in der Basilikastraße abgestellten Krankenfahrstuhl. Vor Ort fanden sich die Angaben des Mitteilers bestätigt. Da kein Besitzer ausfindig gemacht werden konnte, wurde das Gefährt sichergestellt und dem Fundbüro übergeben.“ Presseportal.de

Kurze Karnevals-Unterbrechung

Seit Jahresbeginn sind die Lokalzeitungen am Mittelrhein voller Sitzungsberichte. Weil ich das Thema nicht schaffe, habe ich es bisher konsequent ignoriert, obwohl das Engagement der Mittelrheiner auch in Sachen Fassnacht vorbildlich ist. Eine Woche vor Aschermittwoch kann ich aber doch nicht anders und empfehle als alter Bacharacher den „AZ“-Artikel von Jochen Werner über die Sitzung des BCV. In den 90ern habe ich selber darüber geschrieben. Helau. Allgemeine Zeitung

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