Was Rüdesheim und Lorch seit Jahren mitmachen, haben Bingen und Umgebung noch vor sich. Bis zur Buga 2029 muss in der Stadt noch viel gebaggert werden. Immerhin gilt eine Vollsperrung der Bundesstraße – anders als auf der rechten Rheinseite – als ausgeschlossen. Der B9-Abschnitt zwischen Bingerbrück und Kreuzbach-Mündung unterhalb des Binger Waldes ist ein Nadelöhr ohne Ausweichmöglichkeit. Um von Trechtingshausen oder Niederheimbach stromaufwärts nach Bingen zu kommen, müsste man im Ernstfall erst einmal stromabwärts nach Oberdiebach oder Bacharach fahren und einen weiten Bogen durch den Hunsrück schlagen – oder gleich auf 2 Fähren umsteigen. Darum wird es laut „AZ“ Ampellösungen geben – auch wenn noch nicht klar ist, wann es losgeht. Viel Zeit und gute Nerven braucht man in Bingen schon im kommenden Jahr. Dann soll die Operation „Darmverschlingung“ starten. Der Name steht für die legendär komplizierte Kreuzung in Bingerbrück, eine Herausforderung selbst für routinierte Fahrer und der Alptraum jeder Führerscheinprüfung. Der Landesbetrieb Mobilität will die Chaos-Kreuzung zum Kreisverkehr umgestalten. Bis zur Buga steht noch eine weitere Großbaustelle an: Der Fruchtmarkt ist immer noch Herausforderung Nr. 1 in der Binger Innenstadt. Allgemeine Zeitung (€)

Blick von Bingerbrück auf Bingen. Foto: Thorsten Silz

Blick von Bingerbrück auf Bingen. Foto: Thorsten Silz

Halbe Schoppen im Hilchenkeller

Wenn alls gutgeht, wird im Lorcher Hilchennhaus bald wieder aufgetischt. Ein Gastronom wolle das stillgelegte Lokal pachten und auch die Terrasse bewirtschaften, berichtet der „Wiesbadener Kurier“. Demnach lässt die Stadt gerade den Vertrag aufsetzen. Sie ist Eigentümerin des Renaissance-Baus am Rheinufer. Wiesbadener Kurier (€)

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