Das Verhältnis der Mittelrheiner zur Bahn ist schwierig. Der Güterverkehr nervt Tag und Nacht, aber die regionalen Personenzüge sind ein unschätzbarer Standortvorteil. Sie machen die Rheinorte attraktiv für Pendler und bringen Touristen ins Tal. Auf der rechten Rheinseite arbeitet die Deutsche Bahn mit dem Privatanbieter Vias zusammen, einem Joint Venture der nordrhein-westfälischen Rurtalbahn und der Dänischen (!) Staatsbahn. Der Vertrag mit Vias ist gerade verlängert worden. Laut „Wiesbadener Kurier“ läuft er bis mindestens 2038 und bringt deutliche Vorteile für die Region: Es soll mehr Züge und mehr Haltepunkte geben. Montags bis Freitags gilt ein Halbstundentakt von Assmannshausen nach Frankfurt. Ab Ende 2026 wird der „Rheingau-Express“ bis nach Koblenz verlängert. Außerdem sollen alle Züge mit WLAN-Zugang ausgestattet werden. Wiesbadener Kurier

Blick auf Assmannshausen. Foto: Rüdesheim Touristik / Karlheinz Walter

Offen und ausgebucht

In Rheinland-Pfalz dürfen die Jugendherbergen wieder öffnen. Davon profitieren u. a. die Burg Stahleck und die Jugendherbergen in Kaub und Bingerbrück. Für St. Goar ist es eine besonders gute Nachricht. Dort kann endlich die Neueröffnung nachgeholt werden, die wegen Corona verschoben worden musste. Die St. Goarer Jugendherberge war seit 2014 geschlossen und wurde in den vergangenen Jahren von Grund auf saniert. Laut Landesherbergschef Jacob Geditz sind am langen Fronleichnamswochenende alle Häuser in Rheinland-Pfalz ausgebucht. SWR

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