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St. Goarshausen geht ein Licht auf

Rhein in Flammen in St. Goar und St. Goarshausen. Foto: Domink Ketz / Romantischer Rhein Tourismus

St. Goarshausen hat zwar immer noch keinen Bürgermeister, aber es gibt mindestens 3 gute Nachrichten aus der Stadt. Besonders wichtig für die Nachbarschaft: Nach mehreren Jahren Hin und Her soll im September endlich wieder ein klassisches „Rhein in Flammen“ inklusive Feuerwerk über der Burg Katz abgefackelt werden. Wie im Vorjahr fahren außerdem Food Trucks am Rheinufer auf. 2022 war das Event in St. Goarshausen finanziell und organisatorisch derart aus dem Ruder gelaufen, dass die Schwesterstadt St. Goar vorübergehend alles allein stemmen musste. „Rhein in Flammen“ in St. Goarshausen und St. Goar findet vom 18. bis zum 20. September statt. Erfreulich ist auch ein Deal mit dem Rhein-Lahn-Kreis: Die Stadt gibt ihren Anteil an der brutalistischen „Loreleyhalle“ ab und spart dadurch bis zu 30.000 Euro Unterhaltungskosten pro Jahr. Nach „RZ“-Informationen ändert sich für Vereine und Sportler trotzdem nichts, sie dürften das garantiert nicht denkmalgeschützte Gebäude weiterhin nutzen. Außerdem hat die Stadtverwaltung ein neues Rathaus bezogen – sie ist jetzt im sanierten früheren Bahnhofsgebäude zu finden. Hier tagt auch der Stadtrat. Rhein-Zeitung (€), BEN-Kurier
Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein

Boppard kann’s nicht lassen

Die Stadt Boppard kann eine Menge, aber Gastronomie gehörte bisher nicht dazu. In den 10er-Jahren investierte sie viel Steuergeld in eine opulente Restaurantausstattung für die Kurfürstliche Burg. Leider spielten die Pächter nicht mit. Der erste, Winzer Michael Schneider, gab wegen Personalmangels auf, der zweite war ein Fall fürs Privatfernsehen („Rosins Restaurants“). Mittlerweile ist die Stadtbücherei in die Burg eingezogen, aber laut „RZ“ kann die Stadt es nicht lassen. Sie plant jetzt eine Nummer kleiner und denkt an einen Weinausschank mit Außengastronomie. Bürgermeister Jörg Haseiner will es möglichst pragmatisch angehen O-Ton: „Wir gucken erstmal, was an Bewerbungen eingeht. Danach können wir mit den Interessierten weitere Details besprechen und schauen, ob man es umsetzen kann.“ Rhein-Zeitung (€), Mittelrheingold (2023, Hintergrund)

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