Florian Weingarts Vinothek im Bopparder Hamm hat es bis in die Endausdwahl des „Architekturpreises Wein 2022“ geschafft. Der Betrieb aus Spay ist einer von 12 Nominierten in Deutschland und der einzige aus dem Welterbetal. Weingarts hölzerner Verkostungswagen wurde vom Bamberger Architekten Matthias Dietz gestaltet und überzeugte die Jury durch Nachhaltigkeit und Landschaftsschutz. Nicht mehr zum Welterbegebiet aber trotzdem zum Mittelrhein gehört ein weiterer Preisträger, das Weingut Scheidgen in Hammerstein.  4 der 12 Finalisten erhielten den eigentlichen Architektur-Award: 2 Weingüter an der Saar und in Württemberg, eine Weinhandlung in Berlin und eine Weinbergsterrasse an der Unstrut. Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz zeigt im Zentrum Baukultur in Mainz noch bis zum 22. Mai aller Siegerarbeiten. Rhein-Zeitung (€), Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Vinothek von Florian Weingart am Bopparder Hamm. Foto: DWI

Vinothek von Florian Weingart am Bopparder Hamm. Foto: DWI

Auslese in Oberwesel

Der Literatur-Spaziergang „Oberwesel liest“ ist gekommen, um zu bleiben. Nach der Premiere 2021 mit rund 80 Teilnehmern geht es am 11. Juni weiter. Monika Seckler und Christian Büning haben erneut 5 markante Lese-Stationen organisert, darunter das Esszimmer von Galeristin Barbara Höhn im „Roten Turm“.  „Wein, Wasser und kleine Snacks“ (O-Ton) gehen mit auf die Reise, schließlich sind wir am Mittelrhein. Die Karten für „Oberwesel liest“ gibt es für 18 Euro bei Schreib- und Spielwaren Hermann und der Tourist-Info Oberwesel. Oberwesel liest (Website mit weiteren Infos und Links zu den Vorverkaufsstellen)

Der Fels und die Finanzen

Wer schon immer mal seinen Fragen zur Loreley-Umgestaltung loswerden wollte: Am Samstag wäre die Gelegenheit gewesen. Verbandsbürgermeister Mike Weiland und sein Loreley-Experte Armin Schaust führten persönlich über den Felsen und informierten über den Stand der Dinge. Anlass war der „Tag der Städtebauförderung“. Das staatliche Förderprogramm unterstützt Maßnahmen auf der Loreley mit bis zu 90 Prozent Zuschuss. Laut „RZ“ werden auf dem Felsen insgesamt rund 20 Millionen Euro investiert. Die aufwendige Neugestaltung inkluskive Mythoshalle und „gläsernem Felsen“ ist in der Region zwar umstritten, aber das Interesse am Dialog blieb am Samstag überschaubar. „RZ“-Redakteur Markus Eschenauer zählte „etwas mehr als eine Handvoll Menschen“. Rhein-Zeitung (€)

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