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Rhenser ist gerettet

Rhenser Mineralbrunnen in Rhens. Foto: Unternehmen

Für die insolvente Mineralwasserfirma Rhenser hat sich ein finanzstarker Käufer aus den Niederlanden gefunden. Der Getränkekonzern Refresco mit Sitz in Rotterdam übernimmt über seine deutsche Tochterfirma Markenrechte, Grundstücke, Produktionsanlagen, Warenbestände und den größten Teil der Belegschaft. Wie viele Arbeitsplätze genau erhalten bleiben, ist noch nicht bekannt. Die seit Jahren defizitäre Firma beschäftigt rund 140 Menschen. Sie hatte wenige Wochen nach dem Tod von Geschäftsführer und Miteigentümer Christian Berentzen im vergangenen März Insolvenz anmelden müssen. „Ich freue mich, dass die Zeit der Ungewissheit bei Rhenser vorbei ist und das Traditionsunternehmen nun an der Seite eines starken Partners fortgeführt wird“, lässt sich Insolvenzverwalter Alexander Jüchser in einer Pressemitteilung zitieren. Der Koblenzer Rechtsanwalt war gemeinsam mit Interims-Manager Holger Sieck auf Investorensuche gegangen. Der neue Eigentümer Refresco ist in Deutschland bereits an mehreren Standorten aktiv. Ihm gehören u. a. die Mineralwassermarken Fürst Bismarck, Hella und Nordquell. Außerdem sorgt er für zahlreiche Getränke-Eigenmarken von Supermärkten und Discountern. Laut Refresco-Deutschlandchef Guido Kühne überzeugt der Standort Rhens „durch seine lange Tradition, eine ausgezeichnete Wasserqualität sowie ein erfahrenes und engagiertes Team.“ Refresco (Pressemitteilung)
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