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E-Fähre: Der Tesla-Moment am Mittelrhein

Rheinfähre zwischen St. Goar und St. Goarshausen. Foto: FRS

Die Flensburger Reederei FRS investiert weiter in ihr Fährgeschäft am Mittelrhein. „Wir können uns durchaus vorstellen, unser Angebot auszuweiten, und sind auch für potenzielle Gespräche in der Region offen“, sagte Geschäftsführer Tim Kunstmann der „Rhein-Zeitung“. FRS ist seit Anfang 2025 in der Region präsent. Zunächst übernahm man die Fähre zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel, kurz darauf die Loreley-Fähre zwischen St. Goar und St. Goarshausen und im Januar 2026 die Fähre von Michael Schnaas zwischenLorch und Niederheimbach. Damit verbleiben im Welterbetal noch 3 unabhängige Betriebe: Bingen-Rüdesheimer, die Fährgemeinschaft Kaub und die Bopparder Fähre, die wegen eines Schadens an der Ufermauer noch immer nicht einsatzbereit ist. Finanziell dürfte die weltweit operierende FRS-Gruppe allen Konkurrenten am Mittelrhein überlegen sein – jedem einzelnen und wahrscheinlich auch allen zusammen. Investitionen in die Elektromobilität schreckt die Flensburger jedenfalls nicht: Laut Reedereichef Kunstmann soll 2028 die erste Rheinfähre mit E-Motor fahren. Details dazu kündigte er für den kommenden Winter an. In Rostock hat FRS bereits 2 Autofähren auf Hybrid-Technologie umgerüstet, und in Berlin und in Vorpommern setzt man auf solarbetriebene Personenschiffe. Ab 2027 will das Unternehmen außerdem eine komplett elektrische Fähre für die finnische Küste in Dienst stellen. Rhein-Zeitung (€), FRS (Website der Reederei mit Pressemitteilungen)
Foto: Klaus Hammerl / Loreley-Fähre

Was wird eigentlich aus dem Weindorf?

Ob das Koblenzer Weindorf bis zur Buga fertig saniert ist, weiß man noch nicht genau. Die Stadtverwaltung spricht von einem „ambitionierten Ziel“. Aber es gibt schon einen Pächter: Der Andernacher Catering-Spezialist Ahsenmacher hat sich bei der kommunalen Ausschreibung durchgesetzt. Geschäftsführer Johannes Ahsenmacher geht es darum – O-Ton – „Geschichte und Atmosphäre dieses für Koblenz besonderen Ortes zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse zu setzen.“ Ahsenmacher führt die Firma in 5. Generation. Das aus einer Metzgerei hervorgegangene Familienunternehmen ist noch älter als das Weindorf selbst. Stadt Koblenz (Pressemitteilung)

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