Wer sich über unterschiedliche Corona-Maßnahmen in unterschiedlichen Landkreisen und Bundesländern wundert, kennt das Mittelrheintal nicht. Hier gibt wie immer Föderalismus pur. Besonders deutlich ist es gerade in Bingen. Die Stadt gehört zum rheinland-pfälzischen Landkreis Mainz-Bingen, der besonders rigorose Maßnahmen erlassen hat. Dazu gehört Maskenpflicht an besonders stark frequentierten öffentlichen Orten. Die entsprechende Verfügung vom 16. Oktober zählt ausdrücklich das ehemalige Landesgartenschaugelände in Bingen dazu. Für zunächst 2 Wochen sind am Rheinufer und selbst auf den angrenzenden Spielplätzen Mund- und Nasenschutz vorgeschrieben. Gegenüber im hessischen Rüdesheim gilt das nicht, obwohl der Rheingau-Taunus-Kreis die höchste Infektionszahlen in der Region meldet. Dort infizierten sich in den vergangenen 7 Tagen 64,1 Personen (Mainz-Bingen: 42,1). Die niedrigsten Werte weist das Robert-Koch-Institut gleich nebenan im rheinland-pfälzischen Rhein-Lahn-Kreis (32,7), in Koblenz (33,3) und im Rhein-Hunsrück-Kreis (33,9) aus. In Richtung Risikogebiet tendiert dagegen der Kreis Mayen-Koblenz mit 43,3 Neuinfektionen. Die Zahlen auf Kreisebene sagen allerdings nichts über die einzelnen Kommunen aus. Allgemeine Zeitung (Bingen), mainz-bingen.de (Allgemeinverfügung des Kreises MZ-BIN), zeit.de (Infektionen in einzelnen Kreisen und Städten)

Bingen lässt sich die Grünflächen einiges kosten. Foto: Stadt Bingen

Rheinpromenade in Bingen. Foto: Stadt Bingen

Die Eiche aus dem Mittelalter

Im Gebälk von Kirchen oder Fachwerk-Oldies ist Eichenholz aus dem Mittelalter nichts Ungewöhnliches. Weitaus seltener findet man dagegen lebendige Bäume aus dieser Zeit. Laut „AZ“ steht am Rand des Binger Waldes bei Waldalgesheim ein rund 700 (!) Jahre altes Prachtexemplar, das immer noch ihren Klima-.Job erledigt und pro Tag etwa ein Kilo CO2 in Atemluft umwandelt. Der Methusalem unter den Mittelrhein-Eiche dürfte noch einige Jahrzehnte durchhalten. Allgemeine Zeitung

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