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Lahnstein bekommt die Brücke

Lahnsteiner Hafenbrücke. Visualisierung: Buga29/Geskes.Hack

Der Bau einer Rad- und Fußgängerbrücke über die Lahnmündung ist gesichert. Sie kostet rund 15 Millionen Euro und wäre für die Stadt Lahnstein eigentlich unbezahlbar, aber der Bund übernimmt den größten Teil der Kosten – 13,7 Millionen Euro im Rahmen eines Programms für klimafreundlichen Verkehr. Die EU-weite Ausschreibung läuft bereits und im Spätsommer sollen die Bauarbeiten starten. Mit der Brücke über die Hafenmole schaffe man „die kürzeste Verbindung der beiden Stadtteile Ober- und Niederlahnstein für den Alltagsradverkehr“ , heißt es in einer Pressemitteilung der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Sie hatte das Geld in Berlin organisiert. Die Erfolgsmeldung war eine der letzten Amtshandlungen von FDP-Ministerin Daniela Schmitt vor ihrem Gang in die außerparlamentarische Organisation. Die Brücke soll Ende 2028 stehen und zu den Highlights des Lahnsteiner Buga-Geländes gehören. Rhein-Zeitung (€)
Visualisierung: Buga 2029 / Geskes.Hack

Wohnen wie Hochwürden

In Assmannshausen steht das katholische Pfarrhaus zum Verkauf. Die denkmalgeschützte Immobilie im historisierenden Villen-Stil stammt aus der Kaiserzeit und wird vom Rüdesheimer Makler Wolfgang Zell für 635.000 Euro angeboten. Fürs Geld gibt es 245 Quadratmeter Wohnfläche inklusive 5 Schlafzimmern und 2 Bädern. Das Grundstück umfasst rund 2.600 Quadratmeter. Laut Anzeige sieht es drinnen nicht ganz so eindrucksvoll aus wie von außen. Die Badezimmer etwa wurden – O-Ton “ in den 1970er-Jahren installiert und befinden sich heute in einem entsprechend modernisierungsbedürftigen Zustand.“ Immobilienscout 24

Bingen sehen und bezahlen

Im vergangenen Sommer sorgte ein havarierte Schiffs-Ruine vor Rüdesheim für Schlagzeilen. Ein Berliner Lebenskünstler hatte den Oldie (Baujahr 1940) im Elsass gekauft und wollte damit bis nach Hause tuckern. Am Eingang zum Welterbetal lief das Schiff auf Grund und musste vom Binger Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt mit hohem Aufwand an Land gezogen werden. Dort steht es seitdem, denn der Besitzer hat es bisher weder abgeholt noch die Verschrottung organisiert. Wie der Hessische Rundfunk berichtet, summieren sich die Kosten für die Bergung auf rund 35.000 Euro, Mahngebühren und Verzugszinsen nicht eingerechnet. Der Eigentümer habe aber bereits ein neues Boot gekauft, heißt es – für 400 Euro beim Ebay-Portal „Kleinanzeigen“. Hessenschau

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