Redaktion

„Ich bin skeptisch, dass diese Pläne jemand realisieren will“

Blick auf das Brauerei-Hochhaus in Koblenz-Stolzenfels.

Hotel, „Erlebnisbrauerei“ und ganz viel Wohnraum: Die Pläne für das Areal „An der Königsbach“ waren groß, als 2018 bayerische Investoren die Koblenzer Brauerei mitsamt des markanten Hochhauses übernahmen. Heute ist davon keine Rede mehr Die Brauerei ist geschlossen, das Gelände liegt brach und der Koblenzer Baudezernent Andreas Lukas spekuliert über die Zahlungsfähigkeit des Eigentümers („Eine Insolvenz 2026 wäre keine Schande, sondern böte die Chance für einen günstigen Erwerb und damit wirtschaftliche Entwicklung durch Dritte“). Laut „RZ“ hat auch der Oberbürgermeister David Lagner den Glauben an das Projekt verloren.  „Ich bin skeptisch, dass diese Pläne aktuell überhaupt jemand realisieren will“, zitiert ihn die Zeitung. Einen Einstieg der Stadt kann er sich allenfalls für das eigentliche Brauereigelände vorstellen; hier würde im Fall des Falles ein Vorkaufsrecht greifen. Für den nördlichen Teil denkt er an eine ganz praktische Lösung: Parkplätze für das Stadion Oberwerth und die Bundesgartenschau. Rhein-Zeitung (€)

Stillstand in Assmannshausen

Ein technischer Defekt legt die Assmannshäuser Seilbahn lahm und die Prognosen sehen nicht gut aus. Die Anlage ist über 70 Jahre alt, Ersatzteile sind kaum noch aufzutreiben und es gibt nur wenige Spezialbetriebe, die den Oldie reparieren könnten. Wie der „Wiesbadener Kurier“ berichtet, will die Rüdesheimer Seilbahngesellschaft das Beste daraus machen und den Stillstand für weitere Sanierungsarbeiten nutzen. Man werde die Anlage „umfassend und nachhaltig für die Zukunft“ aufstellen, heißt es. Damit dürfte die beliebte Rüdesheimer Rundtour – Seilbahn zum Niederwalddenkmal, Wanderung durch den Ostein’schen Park, Seilbahn nach Assmannshausen und Schiffsfahrt zurück nach Rüdesheim – für längere Zeit blockiert sein. Die Rüdesheimer Seilbahn ist vom technischen Problem nicht betroffen, sie fährt weiter. Wiesbadener Kurier (€)

Auf ein Glas Wein in Trexico

Alkohol ist keine Lösung, aber ein Glas Riesling am Rheinufer selten ein Problem. In Trechtingshausen gibt es dafür seit kurzem einen Weinstand für den gepflegten Dämmerschoppen, finanziert vom Binger Unternehmer und früheren Hassia-Präsidenten Oliver Wimmers und betrieben von dessen Gastro-Partner Muzaffer Oguz. Das Duo lässt bereits an den Ufern von Bingen und Bacharach ausschenken. Kaub und St. Goar sollen folgen. Zum wachsenden Mittelrhein-Imperium der beiden gehören auch der Posthof in Bacharach und die Gastronomie auf der Loreley. Allgemeine Zeitung (€)

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