Die Rüdesheimer Pläne für eine kontrollierte Lockerungen à la Tübingen sind vorerst vom Tisch. Die hessische Landesregierung hat den Antrag von Bürgermeister Klaus Zapp abgelehnt und sich für 3 andere Kommunen abseits des Rheins entschieden: Baunatal bei Kassel, Alsfeld in Oberhessen und Dieburg bei Darmstadt. Dort sollen nach Schnelltests digitale Tagestickets ausgegeben werden. Sie ermöglichen den Besuch von Läden und Lokalen. In Rüdesheim befürchtet man bei schönem Wetter einen unkontrollierten Ansturm von Besuchern in die enge Altstadt. Davor schützt allerdings auch das Tübingen-Modell nicht: Die schwäbische Universitätsstadt hat gerade angekündigt, nur noch Tickets für Einwohner und für Bürger des umliegenden Landkreises auszugeben. Wiesbadener Kurier (Rüdesheim), SWR (Tübingen)

Rüdesheim-Perspektive mit Blick auf die Binger Rochuskapelle. Foto: Rüdesheim Tourist AG / Marlies Steinmetz

Rüdesheim-Perspektive mit Blick auf die Binger Rochuskapelle. Foto: Rüdesheim Tourist AG / Marlies Steinmetz

Koblenz macht dicht

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz muss die Festung Ehrenbreitstein und Schloss Stolzenfels wieder schließen. Vom 1. April bis zum 11. April können keine Besucher eingelassen werden, weil die Stadt Koblenz die Corona-Notbremse zieht. Für bereits gebuchte Tickets gibt es das Geld zurück. In Koblenz ist die 7-Tage-Inzidenz auf 147,3 pro 100.000 Einwohner gestiegen. 13 Infizierte liegen auf den Intensivstationen der Stadt. Koblenz ist momentan der Hotspot im Oberen Mittelrheintal. Von den 5 Landkreisen mit Anteilen am Welterbetal melden MYK 142,7, SIM 96,9, Mainz-Bingen 100,3, EMS 105,5 und RÜD 83,4. Die Werte beziehen sich jeweils auf den gesamten Landkreis, nicht auf die jeweiligen Teilgebiete am oberen Mittelrhein. Pressemitteilung der GDKE (per Mail), zeit.de (Statistiken)

Nichts geht mehr bei Kestert

Der Felssturz von Kestert sorgt auf der rechten Rheinseite immer noch für Verkehrschaos. Weil die Bundesstraße weiter blockiert ist, quälen sich Lastwagen und andere Autos über die Höhen. Laut „RZ“ bleiben Bahnstrecke und B 42 bis mindestens 19. April gesperrt. Danach besteht Hoffnung auf zumindest eine freie Auto-Spur. Rhein-Zeitung

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