Redaktion

Historischer Müll in Rüdesheim und die digitale Zukunft auf dem Wasser

Auf der Suche nach Weltkriegsbomben im Rüdesheimer Niederwald ist noch etwas ganz anderes gefunden worden: Eine geheime Müllkippe, die jahrzehntelang noch nicht einmal dem Forstpersonal auffiel.  „Dieser Bereich wurde noch nie abgesucht“, zitiert der „Wiesbadener Kurier“ Annika Selle-Langen vom Forstamt Rüdesheim. In einem ehemaligen Quarzit-Steinbruch kamen u. a. 3 VW-Käfer (!) und bis zu 800 Kubikmeter Müll zum Vorschein. Nicht nur die ausrangierten Autos deuten auf die 70er Jahre. Auf einer Packung „Wiesenhof Brathähnchen“ (guten Appetit) steht das Mindesthaltbarkeitsdatum 31. Juli 1971. Größere Umweltschäden scheint es nicht zu geben, die Kriminalpolizei ermittelt trotzdem. Der Niederwald wird immer wieder nach Kampfmitteln aus dem 2. Weltkrieg durchsucht. Sie stammen von alliierten Bombern, die es auf den gegenüberliegenden Bahnhof von Bingerbrück abgesehen hatten. Wiesbadener Kurier (€)

Blick auf das Niederwalddenkmal. Foto: Filmagentur Rheingau / Woody T. Herner
Blick auf das Niederwalddenkmal. Foto: Filmagentur Rheingau / Woody T. Herner

Die digitalen Schiffe kommen

Noch fahren keine Roboter auf dem Rhein, aber in den kommenden Jahren werden die ersten halbautonomen Schiffe unterwegs sein. Laut Fachmagazin „Binnenschifffahrt“ ist u. a. ein Probebetrieb mit einem Containerschiff geplant, das zwischen Mainz und den Niederlanden pendelt. Halbautonom heißt, dass ein Kontrollzentrum an Land den Kurs auf dem Wasser bestimmt. Binnenschifffahrt

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