Redaktion

Für Fußgänger verboten

Niedrigwasser bei Assmannshausen 2026

45 Zentimeter zeigte der Kauber Pegel am Donnerstagmittag. Die überall sichtbaren Sand- und Kiesbänke verleiten dazu, auf Inseln laufen zu wollen oder Rheinschiffe aus nächster Nähe zu beobachten. Die Lebensretter der DLRG halten das für keine gute Idee. Gerade jetzt sei der Fluss besonders gefährlich, warnt der rheinhessische DLRG-Vorsitzende Martin Rieth im SWR. Die Strömung sein stärker als bei Hochwasser, und der Untergrund besonders tückisch. „Die Steine im Flussbett sind glatt, mit Algen bewachsen und liegen nur locker aufeinander“, weiß Rieth. Jeder Ausrutscher könne tödlich enden. Erst vor wenigen Wochen fiel ein 20-Jähriger in der Nähe des Binger Mäuseturms in den Fluss und wurde mitgerissen – seine Leiche barg die Wasserschutzpolizei Tage später bei Boppard. Vollkommen illusorisch ist außerdem, den Strom zu Fuß zu durchqueren: Zwischen den Ufern ist fällt die Fahrrinne bis zu 2,50 Metern tief ab. SWR

Ein Besuch auf Burg Sooneck

Seit dem Ende des Burgenblogger-Projektes 2024 scheint es um Burg Sooneck still geworden zu sein. Aber der Eindruck täuscht. Marco Hecher, der Inhaber der benachbarten Burg Rheinstein, hat die Sooneck vom Land Rheinland-Pfalz gepachtet und organisiert dort u. a. Veranstaltungen für Kinder. Daneben bietet er im Burgmuseum Einblicke in die royale Wohnkultur des 19. Jahrhunderts. Die damalige Ruine Sooneck wurde im Auftrag des preußischen Königshaus wieder aufgebaut, als luxuriöser Landsitz eingerichtet und dann so gut wie nie bewohnt. Ein TV-Team des SWR hat die vielleicht originellste aller Rheinburgen gerade besucht. Die Reportage ist in der Mediathek zu sehen. SWR (Video), Burg Sooneck

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