Die Mittelrhein-Saison 2021 kommt spät, aber sie kommt. In den 4 rheinland-pfälzischen Kreisen des Welterbetals und in der Stadt Koblenz greifen bereits die Lockerungen der Landesregierung. Weil die Inzidenzwerte stabil unter 100 liegen, entfällt die Ausgangssperre, Einkaufen ist wieder überall möglich, Hotels, Campingplätze und Lokal-Terrassen dürfen unter Auflagen öffnen. Museen und Burgen wie die Pfalz im Rhein können nach Voranmeldung besucht werden. Im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis dauert es noch ein bisschen länger. Laut „Wiesbadener Kurier“ gilt die Bundesnotbremse in Rüdesheim und Loch mindestens noch bis Montag. Das neueste und größte Hotel im Tal plant sein Comeback für den 1. Juni : Das „Papa Rhein“ am Binger Hafen war seit der Eröffnung im Sommer 2020 nur wenige Monate in (Hoch-)Betrieb. Gründer Jan Bolland hatte seitdem nicht nur mit dem Lockdown zu tun. Der Binger „RZ“-Redakteur Rainer Gräff , der eigentlich auf den Kreis Bad Kreuznach spezialisiert ist, berichtet über  vollgelaufene Keller im Design-Hotel. Wegen Baumängeln im Untergeschoss musste nach dem Januar-Hochwasser für rund eine halbe Millionen Euro nachgebessert werden. Jetzt ist „Papa Rhein“ dicht und Bolland heiß auf den Neustart. Dank Corona-Hilfen und Kurzarbeiterregelung gab es keine Entlassungen, die Mannschaft ist laut Gräff sogar noch verstärkt worden. Bolland will ein weiteres Restaurant auf dem Sonnendeck des Hotels eröffnen. Rhein-Zeitung (Papa Rhein), Wiesbadener Kurier (RÜD), Rhein-Zeitung (SIM),

Dachterrasse des "Papa Rhein" in Bingen

BIN gucken: Die Dachterrasse des „Papa Rhein“. Foto: Unternehmen

Grüne Welle in St. Goar

Wer den spröden Charme des St. Goarer Rheinufers erleben will, sollte sich beeilen. Im kommenden Jahr wird das Gelände neu gestaltet. Laut „RZ“ plant man u. a. eine „Rheinpromenade mit Sitznischen und durch Hecken eingefasste Sitzgelegenheiten.“ Besonders praktisch für St. Goar: Weil die Begrünung und Renaturierung Teil eines Hochwasserschutzprojekts ist, übernimmt das Land die Rechnung. Rhein-Zeitung

Die Kloster-Controllerin von Rüdesheim

Die Nonnen der Benedikterinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen sehen keinen Cent Kirchensteuer. Sie müssen ihr Kloster selbst finanzieren. Barbara Dietel beschreibt im „Wiesbadener Kurier“ wie das funktioniert: Die Ordensfrauen haben eine professionelle Managerin engagiert, die den Laden schmeißt. Bettina Braun ist Betriebswirtin und organisiert u.a. das klostereigene Weingut und die Gastronomie. Die Nonnen selbst packen je nach persönlicher Stärke und fachlicher Qualifizierung mit an, z. B. im Klosterladen oder als Winzerin. Wiesbadener Kurier

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Ein Beitrag geteilt von Hans-Jürgen Friedrich (@hansjuergenfriedrich)

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