Häuser im Mittelrheintal sind manchmal alt und klein. Wenn es etwas mehr sein darf: In Lorch steht eine 40-Zimmer-Villa mit Nebengebäuden, 900 Quadratmeter Wohnfläche und sechseinhalb Hektar Grundstück zum Verkauf. Das schlossartige „Haus Rheinberg“ im Wispertal gehört dem ThyssenKrupp-Konzern und wurde zuletzt für Fortbildungen genutzt. Der schnöde Zweck ist dem Anwesen nicht sofort anzusehen. Von außen wirkt es wie August Thyssen auf Urlaub. Laut ThyssenKrupp stammt die Immobilie aus dem Jahr 1912, ist für Mittelrhein-Verhältnisse also fast ein Neubau. Die letzte Sanierung liegt erst 6 Jahre zurück. „Haus Rheinberg“ soll 1,95 Mio Euro kosten. Zum Vergleich: Für dieselbe Summe gibt es noch nicht einmal in München, sondern in der Umlandgemeinde Straßlach-Dingharting eine Doppelhaushälfte auf 316 Quadratmeter Grund. Immobilienscout24

Haus Rheinberg bei Lorch. Foto: ThyssenKrupp

Haus Rheinberg bei Lorch. Foto: ThyssenKrupp

Wohnen wie ein Weinbaron

Apropos viel Platz und viel Geld: Die „AZ“ berichtet über das teuerste Immobilienangebot Bingens. Zum Verkauf steht die frühere Weigand-Kellerei an der Ecke Mainzer Straße/Richtbergstraße, eine Art Stadtpalais mit 35 Zimmern und 1000 (!) Quadratmeter Keller. Der großbürgerliche Bau aus der Kaiserzeit wird im Auftrag eines Investors aus Süddeutschland für 3,35 Mio Euro angeboten. Wer residieren will wie ein Binger Weinbaron, sollte allerdings noch ein paar Euro mehr mitbringen. Laut „AZ“ muss man „noch richtig reinpulvern …., denn der Putz bröckelt“ Allgemeine Zeitung

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