Schön ist die Website der Stadt Boppard nicht gerade, aber sie erfüllt in schwierigen Zeiten ihren Zweck. Anders als in Bingen, Lahnstein oder Rüdesheim wirbt die Stadtverwaltung schon auf der Startseite für die Liefer- und Abholdienste ihrer Gewerbetreibenden. Das städtische Tourismus-Büro hat eine Liste mit Betrieben zusammengestellt. Kostenlose Lieferungen bieten u. a. der Bopparder Buchladen von Dagmar Reitz, das Modehaus Stammer und das Haushaltswarengeschäft Brockamp an. Eine private Website präsent weitere Bopparder Angebote und vermittelt lokale Gutscheine: wer-bringts.de

Blick auf Boppard. Im Hintergrund das Kloster Marienberg. Foto: Stefan Rees.

Blick auf Boppard. Im Hintergrund das Kloster Marienberg. Foto: Stefan Rees.

Alles auf Grün

Apropos Boppard: Die dortige CDU denkt schon an die Zeit nach Corona und möchte spätestens zur Bundesgartenschau 2029 einen Kur- und Heilwald nach Lahnsteiner Vorbild ausweisen. Der mutmaßliche SPD-Bürgermeisterkandidat  Niko Neuser hatte im vergangenen Jahr vorgeschlagen, Boppard zum „Bad“ zu erklären. Rhein-Zeitung

Der Rheinsteig im Corona-Modus

Wandern tut in Corona-Zeiten besonders gut – vorausgesetzt, man läuft nicht nicht in Rudeln durch die Natur, sondern hält sich an die Einschränkungen. Auf dem Rheinsteig ist das nicht immer möglich. In Lahnstein gelten darum für die Ruppertsklamm einige neue Regeln. Rhein-Zeitung

Telemedizin in Wesel

Oberwesels Digital-Doktor Axel Strähnz hat erste Erfahrungen mit seiner virtuellen Sprechstunde gesammelt. Laut „RZ“ konnte er bisher 15 Patienten am Bildschirm behandeln. Die digitale Praxis ersetzt nicht den persönlichen Kontakt und soll nicht zum Regelfall werden. Strähnz will das Angebot aber auch nach Corona aufrechterhalten und denkt dabei u. a. an Patienten mit eingeschränkter Mobilität. Rhein-Zeitung

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