Zwischen Niederheimbach und Trechtingshausen herrschen klare Verhältnisse: Die idyllische Burg Sooneck gehört zu Niederheimbach, der laute Steinbruch nebenan zu Trechtingshausen. Der Tagebau sieht zwar nicht schön aus, aber er ist so lukrativ, dass ihn jeder Ort im Welterbe-Tal sofort und ohne Umstände eingemeinden würde. Nennenswerte Proteste gegen die „Hartsteinwerke Sooneck“ gibt es nicht. Vermutlich kommen auch keine, wenn das Abbaugebiet erweitert wird. Laut „AZ“ soll es um fast 10 Hektar wachsen und etwa 60 Meter weiter nach oben wandern. Wenn die Behörden mitspielen, könnte es 2025 losgehen. Auf dem weitläufigen Hang-Gelände baut die niederländische De-Beijer-Gruppe Grauwacke für Straßen-, Garten- und Wasserbau ab. Ein Förderband transportiert das Quarzit-Gestein über die B 9 hinweg zur eigenen Schiffsanlegestelle. 2015 hat die erste Burgenbloggerin Jessica Schober einen Artikel über ihren lärmenden, aber doch netten Nachbarn geschrieben: „Der Mann mit dem roten Koffer“. Ein kurzes Video dazu zeigt Sprengmeister Udo Wirth beim wöchentlichen Einsatz.  Allgemeine Zeitung, (Steinbruch-Pläne), burgenblogger.de (Artikel und Video 2015), debeijer.de (Website des Unternehmens)

„Es hat Wumm gemacht“: Das Video der Burgenbloggerin erschien 2015. Screenshot: burgenblogger.de

Die Rüdesheim-Momente der Rheingauprinzessin

Gemütlicher als im Steinbruch von Trechtingshausen geht es stromaufwärts in Rüdesheim zu – wenn auch manchmal ähnlich laut. Rheingau-Bloggerin Tanja Werle aka „Rheingauprinzessin“ zeigt in einem Video, warum sich Rüdesheim gerade jetzt lohnt. rheingauprinzessin.de

Die freundlichen Schwestern

St. Goar und St. Goarshausen verbindet eine jahrhundertealte Geschichte, aber die Zusammenarbeit über den Rhein hinweg lief meistens zäh. Das ändert sich gerade. 2019 kamen mit Falko Hönisch (GOA) und Matthias Pflugradt (GOH) 2 neue Bürgermeister ins Amt, die kooperieren und vernetzen wollen. Laut „RZ“ sind ein gemeinsamer Tourismus-Auftritt und ein gemeinsames Logo geplant. Am 7. Juli startet außerdem ein Wochenmarkt, der abwechselnd hüben wir drüben stattfinden soll. Aus dem flussübergreifenden „Rhein in Flammen“ wird allerdings nichts. Es muss ebenso wie die anderen XXL-Feuerwerke wegen Corona abgesagt werden. Rhein-Zeitung

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