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Best of Bingen und der Mann mit den 3 Küchen

Sonnenaufgang am Rochusberg. Foto: Stadt Bingen / Torsten Silz

Man muss Mittelrhein-Fan sein oder die Nacht durchgemacht haben, um es frühmorgens um halb 5 auf den Binger Rochusberg zu schaffen. Zur Belohnung gibt es dort Sonnenaufgänge der Extraklasse zu sehen. Davon ist jedenfalls der Binger Kulturjournalist und Lyriker Sören Heim überzeugt. In der „AZ“ listet er die besten Aussichtspunkte und Picknickplätze für den Sommer in Bingen auf. Neben dem Rochusberg empfiehlt er einen Nussbaum oberhalb von Kempten und Büdesheim, das Rondell im Südosten des Rochusberges mit Blick auf Münster-Sarmsheim (mit Grill), den nahegelegenen Kaiser-Friedrich-Turm, die Grillplätze auf der Bingerbrücker Elisenhöhe und – last but not least – den Prinzenkopf im Binger Wald mit Panoramablick bis zu den Burgen Rheinstein und Reichenstein. Allgemeine Zeitung (€)
Sonnenaufgang am Rochusberg. Foto: Stadt Bingen / Torsten Silz

Der Mann mit den 3 Küchen

Apropos Bingen. Michel Grünewald aus dem Stadtteil Büdesheim verbindet 2 Leidenschaften zu einer ungewöhnlichen, aber sehr praktischen Kombination: Er liebt es, zu kochen und er hat ein Faible für historische Technik. In seinem Haus hat er sich gleich 3 Küchen eingerichtet: Eine zeitgenössische inklusive Spülmaschine, eine antike mit rund 100 Jahren alten Küchengeräten – dort kocht er am liebsten – und eine Freiluft-Küche auf der Terrasse. Grünewald weiß, was er tut – er ist gelernter Koch, Bäcker und Konditor. SWR (Video)

Menschen im Mühren

Wohnstraßen haben den Ruf, langweilig und einförmig zu sein. Das mag manchmal stimmen, aber nicht in Spay. Dort war ein SWR-Team gerade in der Straße „Im Mühren“ unterwegs und lernte Typen kennen, die es nicht an jeder Ecke gibt: Zum Beispiel Bonsai-Liebhaber Peter Rouette , der irgendwann nach Spay gezogen ist und nie wieder weg will. Oder den Musiker und Produzenten Bernd Stelzer („Marksburg-Studios“), der in seiner Jugend boxte, bis er feststellte: „Mit Musik verdient man mehr Geld und es tut nicht so weh“. „Im Mühren“ behauptet sich außerdem einer der letzten unabhängigen Textil-Drucker in der Region gegen anonyme Internet-Konkurrenten: Andreas Blankenstein, der Mann, der zahlreiche regionale Vereine und Sportmannschaften einkleidet. Die TV-Reportage aus der Reihe „Hierzuland“ gibt’s noch in der Mediathek. SWR (Video)

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