Nicht, dass Boppard zu wenig Bäume hätte. Die Stadt gehört zu den größten kommunalen Waldbesitzern in Rheinland-Pfalz. Aber mit Blick auf den Klimawandel kann es in Straßen und Gärten gar nicht grün genug werden. Boppards Bürger sollen darum kostenlos Bäume und Sträucher bestellen dürfen. Die Stadtverwaltung will jeden Grundstücksbesitzer anschreiben und plant für die Aktion rund 100.000 Euro ein. Die Idee des designierten SPD-Bürgermeisterkandidaten Niko Neuser inspirierte Freie Wähler und Grüne zu einem weiteren Projekt: Wenn sich genügen engagierte Bopparder finden, könnten auf öffentlichen Grünflächen Obst, Gemüse und Kräuter für alle angebaut werden. Die so genannte „essbare Stadt“ gibt es bereits in Andernach und Bingen. Rhein-Zeitung

Vierseeblick über Boppard. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus

Bier für Bingen

Beim Thema Wein ist Bingen nicht zu toppen, denn hier grenzen 4 von 13 deutschen Weinanbaugebieten aneinander: Rheinhessen, Nahe, Mittelrhein und – gegenüber auf dem anderen Rheinufer – der Rheingau. Jetzt holt die Stadt auch beim Bier auf. Es gibt wieder eine Brauerei. Christoph Schweikardt produziert unter der Marke „Sankt Hildegard“. Von exotischen Rezepturen hält der gelernte Brauer wenig. Bei ihm kommen nur die 4 klassischen Zutaten Wasser, Hopfen, Malz und Hefe in die Flasche. Vorerst gibt es das „Sankt Hildegard“ nur im Biergarten „Bauer Schorsch“ an der alten Hindenburgbrücke und im Ingelheimer Getränkemarkt Stumpf. Vermarktet wird vor allem über Facebook und Instagram. Allgemeine Zeitung, brauereisankthildegard.de

Neuwschwanstein-Profis auf Burg Reichenstein

Auf einer Burg ist Bodenpflege dann doch ein bisschen aufwendiger als im Reihenhäuschen. Eine Münchner Spezialfirma hat sich gerade die Steinfußböden von Burg Reichenstein in Trechtingshausen vorgenommen. 700 Quadratmeter Boden und Sandsteingeländer waren fällig. Es musste gesäubert und imprägniert werden. Laut „AZ“ lagen die Kosten „im unteren fünfstelligen Bereich“. Burgbesitzer Lambert Lensing-Wolff zahlte aus eigener Tasche, denn es gab keine öffentlichen Zuschüsse. 5 Experten schrubbten 2 Wochen lang. Besonders spektakulär war der Einsatz für sie nicht: Ihr Unternehmen war schon auf der Athener Akropolis, an den Pyramiden von Gizeh und im Schloss Neuschwanstein aktiv. Allgemeine Zeitung

Blauhelme für GOH gesucht

In St. Goarshausen wächst der Druck auf den Stadtrat, nochmals mit dem Pächter der Loreley-Bühne zu verhandeln. „Die Verantwortlichen sollten Befindlichkeiten beiseitelassen, aufeinander zugehen, sich an einen Tisch setzen und eine Lösung finden“, kommentiert Karin Kring in der „RZ“. Das Kommunalparlament hat ein ursprünglich angestrebtes Vermittlungsverfahren verworfen und will sich wegen umstrittener Pachtminderungen und unklarer Gewinnbeteiligungen von Konzertveranstalter Loreley Venue Management trennen. „RZ“-Redakteurin Kring hält den sich abzeichnenden Rechtsstreit für „eine Katastrophe“. Sie befürchtet jahrelangen Stillstand auf dem Felsen. Loreley-Venue-Chef Ulrich Lautenschläger hat sich zu Verhandlungen bereit erklärt, gießt gleichzeitig aber Öl ins Feuer: Auf Facebook verantwortet er die Seite „Danielus Daumus“, die „Realsatire“ über St. Goarshausen bieten will. Rhein-Zeitung, Facebook („Danielus Daumus“)

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Wandern vor der Haustür! Von St.Goar aus führen einige Wanderwege auf die Höhe mit einem schönen Blick auf das Rheintal! Von der Höhe geht es wieder runter ins Rheintal. Das letzte Stück vom Mühlenweg verläuft etwas trist entlang der B9. OK, hier ein Blick auf die Burg Maus! #rheintal #rheinlandpfalz #100malmittelrhein #mittelrhein #mittelrheintal #weltkulturerbe #rausundmachen #draussenunterwegs #rlp #bestofgermany #rheinromantik #ausflugstipp #ausflug #ausflugsziel #ausflugtipp #ausflugstipps #ausflugstag #unescowelterbe #heimat #heimatliebe_deutschland #urlaubindeutschland #urlaubamrhein #urlaubinrheinlandpfalz #urlaubsbilder #unescowelterbe #bestofgermany #germany_greatshots #stgoar #visitrlp #wennrausdannrhein #wandernindeutschland #wanderliebe

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