In St. Goar-Oberwesel ist es gerade kompliziert. Weil die Verbandsgemeinde mit ihren ca. 9.000 Einwohnern zu klein ist, muss sie sich mit jemandem aus der Nachbarschaft zusammenschließen. Entweder mit dem größeren und reicheren Emmelshausen oder mit dem in jeder Hinsicht älteren Boppard. Die Bevölkerung ist gespalten. Die Stadt Oberwesel tendiert eher zu Boppard, St. Goar und die Höhenorte zu Emmelshausen. Am Sonntag wird darüber abgestimmt, ob die 1972 gegründete Verbandsgemeinde bevorzugt mit Boppard verhandelt – was die Emmelshausen-Fraktion natürlich vehement ablehnt. Was das alles soll und wie es funktioniert, erklärt „RZ“-Redakteurin Denise Bergfeld in einem Artikel mit den wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Bürgerentscheid. Bis Donnerstagvormittag waren übrigens rund 1300 Briefwahlstimmen im Oberweseler Rathaus eingegangen. Insgesamt sind 7375 Menschen wahlberechtigt. Rhein-Zeitung
In Lorch wird das Internet schneller
250.000 Euro will die Stadt in die digitale Breitbandversorgung investieren . Möglich macht es die so genannte „Hessenkasse“, ein Investitionsprogramm für strukturschwache Gemeinden. Lorchs Bürgermeister Jürgen Helbing hat aus dem Fördertopf insgesamt rund 900.000 Euro beantragt. Wiesbadener Kurier
Eine Zeitzeugin in Oberwesel
Die gebürtige Saarländerin Esther Bejarano ist eine der letzten Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz. Ihre Eltern und ihre Schwester wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Heute ist Bejarano 93 Jahre alt und erinnert in Vorträgen und Fernsehsendungen an die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte. Die „RZ“ berichtet über ihren Besuch an der Realschule Plus in Oberwesel. Rhein-Zeitung, Wikipedia (Artikel über Esther Bejarano)
In Osterspai wird gebuddelt
300.000 Euro lassen sich Land und Ortsgemeinde die Neugestaltung des Dorfplatzes von Osterspai kosten. Die Bauarbeiten sollen rund 12 Wochen laufen und Anfang Mai abgeschlossen sein. Rhein-Zeitung
Binger Geschichte für Kinder
„Conrad und die geheimnisvolle Welt des Klosters“ heißt eine Erzählung, die Kinder an das Mittelalter und an Hildegard von Bingen heranführen soll. Ihre Entstehung ist eine Geschichte für sich: Gerlinde Hartmann, eine langjährige und mittlerweile verstorbene Förderin des Binger Museums am Strom, hat die Veröffentlichung testamentarisch ermöglicht. Die Binger Grafikerin Jutta Nelißen gestaltete das Heft, das im Museum und in der Tourist-Information erhältlich ist. bingen.de(Pressemitteilung)
Termine des Tages
Oberwesel – Führung durch die Liebfrauenkirche – 9. März, 15 Uhr, sankt-goar-oberwesel.de
Rüdesheim – Kulinarische Weinprobe Am Niederwald (mit F.B. Schönleber) – 9. März, 19 Uhr. rüdesheim.de
Bacharach – Haus- und Küchenparty in Andreas Stübers Rheinhotel – 9. März, 19 Uhr. mittelrheinmomente.de
Bingen – Literarisches Quartett in der Stadtbibliothek („Bingen liest ein Buch“) – 9. März, 19 Uhr. bingen.de
Bingen – „Whisky und Schokolade“, Verkostung in der VHS mit Theo Metzger – 9. März, 19 Uhr. bingen.de
Boppard – „Herbstmilch“ (Aufführung der Württembergischen Landesbühne Esslingen in der Stadthalle Boppard) – 9. März, 20 Uhr. boppard-stadthalle.de
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1 Gedanke zu „Besser Boppard oder eher Emmelshausen?“
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