Im rheinland-pfälzischen Teil des Welterbetals dürfen Gastronomen jetzt ihre Terrassen öffnen. Theoretisch. Praktisch sind die Auflagen nur schwer zu erfüllen. Voranmeldung, Maskenpflicht bis zum Tisch und viel Abstand wäre für die Wirte kein Problem, das kennen sie schon aus dem vergangenen Jahr. Der Knackpunkt sind die zusätzlich geforderten Schnelltests. Das Lokal verantwortet Prüfung und Dokumentation aller mitgebrachten Ergebnisse. Vor allem kleinere Betriebe sehen sich personell überfordert. Selbsttests vor Ort sind zwar auch möglich, aber noch weniger wirtschaftlich – im Lokal müsste jemand die gesamte Prozedur von Anfang bis zum Ende überwachen. „Sorry, funktioniert nicht“, sagt „Weinprinz“-Inhaber Marco Hecher. Der Rheinstein-Gastronom und zukünftige Pächter von Burg Sooneck appelliert an seine Instagram-Follower, wenn nicht ihn, dann wenigstens andere zu unterstützen: Künstler,  Einzelhändler, Lokale mit Abholservice und Gastronomie-Kollegen, die sich die Auflagen für Außengastronomie leisten können. Einer von ihnen ist Matthias Schmidt von der „Alten Wache“ in Bingen. Schmidt will es laut „AZ“ versuchen. Jens Feuerbach vom „Zollamt“ überlegt, in der zweiten Wochenhälfte zu öffnen. Lange würde er allerdings nicht arbeiten können. Ab Gründonnerstag soll der bundesweite Oster-Lockdown greifen. Instagram (Marco Hecher), Allgemeine Zeitung (Bingen)

 

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