Redaktion

Werbung für die Buga und das kurze Leben des Lorch-Logos

Buga-Kampagne 2026 mit Rita Lanius-Heck.

Im Jahre 3 vor der Bundesgartenschau ist der Funke noch nicht ganz übergesprungen. „Menschen von außen sind schon euphorischer als die Einheimischen“, zitiert die „RZ“ Buga-Werbepartner Gilbert Laquai. Der Lorcher Winzer ist einer von 6 Mittelrheinern, die bei einer neuen Marketingkampagne unterstützten. Die Werbegesichter – im Marketingsprech „Testimonials“ genannt – sind u. a. auf Plakaten im Mittelrheintal und auf kurzen Videos im Internet zu sehen. Außer Laquai machen Touristikunternehmen Rita Lanius-Heck und Architekt Hubertus Jäckel (beide Oberwesel) mit, aus Dörscheid Manuel Spieß, aus Trechtingshausen Sarah Wendel und als Vertreter des 2025 gegründeten ehrenamtlichen Buga-Orchesters der gebürtige Perschender Uwe Hanß. Das Ziel ist, Menschen im Oberen Mittelrheintal für das Großereignis zu motivieren (Motto: „Das Rheintal bewegt sich“). Die Kampagne wurde von der Frankfurter Agentur Opak entwickelt. Das Konzept erinnert an die preisgekrönte „Mittelrheinbotschafter“ -Idee der Touristik-Organisation Romantischer Rhein; in Person von Rita Lanius-Heck ist sogar dasselbe Werbegesicht dabei. Im Herbst soll es Motive mit weiteren Mittelrheinern geben. Bewerbungen sind erwünscht. Rhein-Zeitung (€), Buga 2029 (Infos zur Kampagne)
Foto: Buga 2029

Das kurze Leben des Lorch-Logos

Apropos Werbung und Kommunikation: In Lorch wechselt das Design so schnell wie in St. Goarshausen die Bürgermeister. Erst im vergangenen Juni hatte das damalige Lorcher Stadtoberhaupt Ivo Reßler ein neues Logo vorgestellt, entwickelt von der Wiesbadener Agentur Cicero. Nach Informationen des „Wiesbadener Kurier“ kostete es 5.000 Euro plus Umsatzsteuer. Schon damals zeigte man sich nicht nur in Lorch irritiert, denn das neue Markenzeichen bestand aus 10 (!) einzelnen Symbolen, die zu einem großen „L“ angeordnet waren. Die Idee war originell, aber schon auf den ersten Blick unpraktisch, fernab des minimalistischen Design-Zeitgeistes und so schwierig darzustellen, dass auf der Website der Stadt Lorch bis heute das alte Logo zu sehen ist (Fluss, 3, Berge, Trauben). Der neu gewählte Bürgermeister Oliver Lübeck hat jetzt ein drittes Logo eingeführt. Es erinnert an Logo Nr. 1, zeigt aber 2 Berge mehr und neben dem Rhein noch die Wisper. Laut „Wiesbadener Kurier“ ist die neue Kreation gratis – der Geografiestudent Jannik Pohl entwarf alles in seiner Freizeit. Allerdings ist es mit der Zeichnung nicht getan – bei jedem Designwechsel müssen sämtliche Kommunikationsmittel angepasst werden. Wiesbadener Kurier (€)

Wasser marsch in Bingen

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten: Das Binger Naturerlebnisbad oberhalb des Stadtteils Bingerbrück öffnet am 16. Mai mit denselben Eintrittspreisen wie 2025 (Tageskarte 3 Euro für Erwachsene, 1,50 Euro für Kinder und Jugendliche). Die grandiose Aussicht gibt es kostenlos dazu. Laut „AZ“ läuft schon das Wasser ein. Es braucht wie immer ein bisschen Zeit – in das biologisch gereinigte Becken müssen fast 4 Millionen Liter. Allgemeine Zeitung (€), Rheinwelle (Website des Erlebnisbades)

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