Dem „Patersberger Teufelstein“ ging es wie vielen alten Weinlagen am Mittelrhein. Neue Weingesetze, die Flurbereinigung und betriebswirtschaftlicher Druck machten den Wingerten gegenüber der Burg Katz den Garaus. Jetzt sollen wieder Reben in den Hang. Maximilian Hendgen, der neue Geschäftsführer des Weinbauverbandes Mittelrhein, würde den „Teufelstein“ zur Buga 2029 gern wieder kultivieren. Der Steilhang gilt nicht nur wegen seiner Aussicht als einmalig: Der „Teufelstein“ war traditionell  Rotweingebiet und soll es wieder werden. „Wir können uns vorstellen hier Rotweinsorten anzubauen, die mit den neuen klimatischen Bedingungen gut zurechtkommen und widerstandsfähiger gegen Pilze sind“, sagt Hendgen. Der promovierte Weinwissenschaftler (Disserationsthema „Beeinflussung der Seneszenz bei Weinreben als Anpassungsstrategie an den Klimawandel“) sucht Winzerinnen und Winzer, die das Projekt unterstützen wollen. Der neue Teufelstein könnte auch für das Regionalmarketing Gold wert sein: Denkbar sind z. B. Reb-Patenschaften für Mittelrhein-Fans aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Wer Maximilian Hendgen kontaktieren möchte: Tel.: 0261 9885-1007 oder per Mail Hendgen@bwv-net.de. Pressemitteilung

Blick auf Burg Katz und die Loreley

Dominik Ketz fotogafierte die Aussicht auf Burg Katz und die Loreley für Romantischer Rhein Tourismus.

Falscher Alarm im Braubach

Der Flusskreuzer „Viking Gersemi“ mit 190 Passagieren an Bord hat am Sonntag einen unfreiwilligen Stopp in Braubach eingelegt. Die Rauchmelder hatten Alarm geschlagen, darum wartete am Ufer schon die Feuerwehr. Tatsächlich gab es keinen Brand, sondern nur einen technischen Fehler. Verletzt war niemand und die Fahrt konnte weitergehen. An Bord waren überwiegend Briten. Rhein-Zeitung (€)

Burgen machen glücklich

Ein Silberne Hochzeit ist normalerweise keine Nachricht, aber diese hier schon: Vor 25 Jahren vollzog der heutige Verbandsbürgermeister Karl Thorn die erste standesamtliche Trauung auf Burg Reichenstein. Was heute nicht nur auf Reichenstein normal ist, bedeutete 1997 eine kleine Revolution. Bis dahin durften Eheschließungen nur im im Rathaus vorgenommen werden. Das damalige Brautpaar Sylvia und Jürgen Budweg kam zum Jubiläum auf die Burg zurück und erinnerte sich mit Thorn an bürokratische Hürden, die 2022 nur schwer vorstellbar sind. Allgemeine Zeitung €)

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