Redaktion

Loreley: Die Chefin hat noch nicht fertig

Die Loreley im Frühling. Foto: Sebastian Reifferscheid

Ende des Jahres läuft der Vertrag von Ulrike Dallmann aus, aber die Loreley-Geschäftsführerin lässt nicht locker. Momentan trommelt sie für ein ungewöhnliches Projekt: Die Loreley als Playmobil-Figur. Ein Prototyp, entworfen nach dem Vorbild der aktuellen Loreley Selina Ostmann, ist schon zu sehen. Jetzt geht es darum, die Produktion zu sichern – die Mindestbestellmenge liegt bei 20.000 Stück. Laut Sitzungsunterlagen der Verbandsgemeinde Loreley haben Einzelhändler und Touristikorganisationen bis Mitte April schon über 3.300 Figuren geordert. Die Playmobil-Loreley wäre zum Weihnachtsgeschäft lieferbar. Großbestellungen von mindestens 1.000 Exemplaren wolle die Loreley in ganz Deutschland persönlich ausliefern, heißt es in der „RZ“. Dallmanns Playmobil-Offensive folgt auf ein sehr gutes Loreley-Jahr: 2025 verzeichnete der Kultur- und Landschaftspark rund 148.000 Besucher, 32 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Rhein-Zeitung (€, Playmobil), VG Loreley (Geschäftsbericht Loreley-Touristik)
Foto: Sebastian Reifferscheid

Die coolste Nonne von Koblenz

Es ist nie zu spät, den kulinarischen Horizont zu erweitern. Das weiß auch die Koblenzer Dominikanerin Schwester Irmingard und wird darum im Internet gefeiert. Bisher haben über 450.000 (!) Instagramer das Video geliked, das die 92-Jährige sehr neugierig und sehr sympathisch mit dem ersten Döner ihres Lebens zeigt. Der neue Social-Media-Star aus dem Kloster Arenberg ist Medienthema u. a. für den SWR. Instagram (Original-Video), SWR

Überfluss in Oberdiebach

In Oberdiebach trinkt man nicht irgendetwas aus der Leitung, sondern das eigene Trinkwasser. Seit 1898 sorgt eine Dorfgenossenschaft für Förderung und Lieferung. Über 170 Oberdiebacher sind Mitglieder und damit Teilhaber des kleinen Wasserwerks, das fast 200 Haushalte versorgt. Ehrenamtliche Vorsitzende ist Bettina Wietzel-Skakowski, bekannt u. a. durch ihren Welterbe-Garten am ehemaligen Pfarrhaus. Anders als in den meisten Mittelrhein-Kommunen ist Kalk in Oberdiebach kein Thema – das Wasser ist deutlich weicher als im Welterbetal üblich. Wer es probieren will: Im Ort wurde gerade ein öffentlicher Trinkwasserbrunnen eingeweiht. Die Idee geht laut Wietzel-Skakowski auf Vorschläge von Kindern zurück und wurde von der legendären Rentnergang „Oberdiebacher Heinzelmänner“ umgesetzt. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium gab Fördergelder dazu. Rhein-Nahe Aktuell (E-Paper)

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