Redaktion

Gondeln bis das nächste Jahrhundert kommt

Die Koblenzer Seilbahn. Foto: Henry Tornnow / Romantischer Rhein

Die Koblenzer Seilbahn mit ihren Unesco-Auflagen galt tatsächlich einmal als städtebauliches Aufregerthema. Heute, einige Jahre und mehrere unverständliche Mittelrhein-Projekte später, wissen wir: Es gibt im Welterbetal ganz andere Baustellen. Die Seilbahn zwischen Deutschem Eck und Festung stellt niemand mehr in Frage und wenn es nach ihrem privaten Betreiber Eugen Nigsch geht, fährt sie noch im nächsten Jahrhundert. Über 700.000 Menschen schweben mit ihr jedes Jahr über den Rhein. Die „RZ“ hat mit Nigsch über die anstehende Sanierung gesprochen. Demnach wird man nur im Winterhalbjahr 2027/2028 auf die „Air Ehrenbreitstein“ verzichten müssen. Dann werden u. a. die beiden Stationen im Tal und auf dem Berg umgebaut. Beide waren wie – die ganze Anlage – eigentlich für die vorübergehende Nutzung rund um die für die Buga 2011 gedacht. Voraussetzung ist, dass die Stadt Koblenz eine unbefristete Betriebserlaubnis über das Jahr 2030 hinaus erteilt. Man brauche „langfristige Planungssicherheit“, zitiert die Zeitung den Seilbahnchef, aber es sehe „im Moment ja alles gut aus.“ Nigschs Firma will 15 Millionen Euro investieren. Sie erhält keine öffentlichen Zuschüsse und muss ihr Geld selbst erwirtschaften. Rhein-Zeitung (€)
Foto: Henry Tornow / Romantischer Rhein

Seilschaften an der Loreley

Bei der Baufirma Salmen gehört Schwindelfreiheit zum Jobprofil. Das Unternehmen aus dem Sauerland hat sich auf Arbeiten in extremem Gelände spezialisiert. Momentan ist ein Salmen-Team in der Steilwand der Loreley im Einsatz. Abgeseilt und alpin gesichert schneiden die Profis den instabilen Fels frei und holen mit Hammer und Brecheisen lockeres Gestein heraus. Wie das aus der Nähe aussieht, zeigt ein Video des SWR.

Erstmal nach Boppard

Das Bopparder „Heilig Geist“ hat zwar seit Juli keine klassische Intensivstation und keine Chirurgie mehr, aber das kleine Krankenhaus am Rand der Altstadt leistet auch im Notfall immer noch mehr als manche Skeptiker glauben. Die Rhein-Hunsrück-Ausgabe der „RZ“ hat darüber mit Chefarzt Frank Kitz und Stationsleiterin Annett Klein gesprochen. Demnach verfügt das Heilig Geist weiterhin über Beatmungsgeräte und Notfallwagen. „Die Notversorgung ist unverändert“, betont Klein es im Artikel. O-Ton: „Wenn man etwas hat, kann man immer ins Heilig Geist kommen.“ Der Unterschied zur früheren Vollversorgung ist, dass Patienten jetzt früher nach Koblenz abgegeben oder gleich dorthin geschickt werden. Bei Arbeits- und Schulunfällen etwa kann das Heilig Geist nur noch die Erstversorgung übernehmen, die eigentliche Behandlung übernehmen die Kollegen in Koblenz. Rhein-Zeitung (€)

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Plakat Rheinleuchten 2026

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Es gibt keine Abendkasse. Tickets müssen vorab online für einen Einlass-Slot gebucht werden. Danach könnt ihr euch bis 24 Uhr frei auf der Route bewegen. Auch spontan könnt ihr noch kommen – solange online noch Tickets verfügbar sind.

🎟️ Tickets: www.rhein-leuchten.de

Und für Besucherinnen und Besucher der rechten Rheinseite noch der Hinweis:

⛴️ Die Loreley-Fähre in St. Goar/St. Goarshausen fährt am Donnerstag und Sonntag bis 23 Uhr, Freitag und Samstag bis Mitternacht.

Foto des Tages

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