Das geplante Geschichtszentrum am Bingerbrücker Rupertsberg wird wohl einige Nummern kleiner ausfallen. Laut „AZ“ ist die Kassenlage in Bingen so prekär, dass zunächst nur ein Archiv drin ist. Die Stadt könnte für eine Million Euro das wenig attraktive Nebengebäude der „Villa Herter“ kaufen und dort historisches Schriftgut und Akten einlagern. Momentan ist dort u. a. ein Fitnessstudio untergebracht. Aber auch diese Minimallösung klappt nur, wenn sich der Kreis Mainz-Bingen beteiligt und dort ebenfalls seine Archivalien deponiert. Eigentlich sollte der Standort des früheren Hildegard-Klosters zu einem touristisch attraktiven Geschichtspark entwickelt werden. Das Konzept des Binger Kultur- und Museumschefs Matthias Schmandt hatte nicht nur Hildegard-Fans wie „AZ“-Lokalredakteur Erich Michael Lang begeistert. Allerdings konnte sich die Stadt noch nicht einmal die Villa leisten, in der noch Überreste des Klosters zu sehen sind. Sie müsste sich dort für 30.000 Euro pro Jahr einmieten. Heute berät der Binger Stadtrat über das Thema.  Das eigentliche Problem ist, dass das Areal zwischen Nahe, Netto-Filiale und Durchgangsstraße zu den unattraktivsten in Bingen gehört. Allgemeine Zeitung

Blick auf Bingerbrück. Foto: Rüdesheim Touristik / Karlheinz Walter.

Blick auf Bingerbrück. Foto: Rüdesheim Touristik / Karlheinz Walter.

Lernen von Lorch

Kaum eine Mittelrhein-Gemeinde ist beim Thema Buga so weit wie Lorch. Im Stadtteil Lorchhausen hat man bereits ein Grundstück in Ufernähe gekauft, und die städtische Buga-Kommission wächst weiter. Gerade sind 5 sachkundige Bürgerinnen und Bürger hinzugekommen: Katharina Tettenborn, Jesse Nies, Nicolas Kunz, Jürgen Dreis und Matthias Hanke. Wiesbadener Kurier

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