Wer schon immer mal das Innere von Burg Maus kennenlernen wollte: Am 21. Mai wäre eine gute Gelegenheit. Dann gibt es dort ein öffentliches Konzert der Stiftung Villa Musica mit Stücken von Mozart und Schubert. 90 Minuten vor dem Auftritt ermöglicht die Stiftung eine Führung durch die Privat-Immobilie hoch über Wellmich, die ansonsten nur selten zugänglich ist. Für die Mittelrhein-Kombi aus Burgbesichtigung und Konzert hat die frühere SWR-Moderatorin und langjährige Koblenzer Funkhauschefin Barbara Harnischfeger gesorgt. Sie engagiert sich bei der Stiftung als Kuratoriumsmitglied und Vorsitzende des Fördervereins. Die Konzertreihe „Burgenklassik“ gastiert im Mai auch auf Schloss Stolzenfels (14. Mai), auf der Marksburg (15. Mai), auf Burg Rheinfels (20. Mai) und auf der Festung Ehrenbreitstein (22. Mai). Los gehts am 13. Mai knapp unterhalb des Oberen Mittelrheintals auf Schloss Engers bei Neuwied. Villa Musica (Burgenklassik), Wikipedia (Burg Maus)

Barbara Harnischfeger auf der Marksburg. Foto: Herbert Piel.

Barbara Harnischfeger auf der Marksburg. Foto: Herbert Piel

Breitbeinig in Bingen

Nach dem jähen Abgang von Tourismus-Chef Heiner Schiemann gibt sich Bingens OB Thomas Feser tiefenentspannt. Das operative Geschäft laufe auch so und die wichtigen Dinge regele er selbst: „Das einzige Neuland habe ich selbst mit der Touristikmesse an Land gezogen“, zitiert ihn die „AZ“. Fesers Selbstbewusstsein dürfte die Suche nach einem Nachfolger nicht leichter machen. Mit Schiemann hat die Stadt bereits den 2. Manager in 2 Jahren verschlissen. Laut Zeitung ist noch nicht entschieden, ob die Stelle neu ausgeschrieben wird oder ein Kandidat aus der letzten Runde zum Zug kommt. Es stünde „ein Büdesheimer Veranstaltungsprofi“ bereit, heißt es. Allgemeine Zeitung (€)

„Die Informationspolitik ist grottenschlecht“

Im Wettbewerb „Schlimmster Speditionsstandort Deutschlands“ hätte Lorch momentan gute Chancen. Die Dauerbaustelle auf der B 42 mit wiederholten Vollsperrungen macht die normale Fahrt Richtung Rhein-Main-Gebiet zur Gebirgstour. Stephan Schwank vom  gleichnnamigen Logistik-Unternehmen ist mit rund 100 LKWs betroffen. An Wegzug denkt er laut „Wiesbadener Kurier“ trotzdem noch nicht. Schwank, einer der größten Arbeitgeber in Lorch, kritisiert allerdings die mangelhafte Kommunikation der zuständigen Behörden. Von einer neuen Sperrung erfahre er entweder aus der Zeitung oder wenn das Umleitungsschild aufgebaut ist. O-Ton: „Die Informationspolitik ist grottenschlecht.“ Wiesbadener Kurier (€)

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