Die wahrscheinlich wichtigste Mittelrhein-Personalie des Jahrzehnts ist amtlich: Buga-Profi Berthold Stückle wird Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2029. Der Landschaftsarchitekt mit Meisterbrief übernimmt am 1. Januar. Stückle hat jahrzehntelange Buga-Erfahrung und steht für die Weiterentwicklung der klassischen Gartenschau zum nachhaltigen Regionalentwicklungsprojekt. Das Mittelrheintal kennt er aus seiner Arbeit für die Buga 2011 in Koblenz. 2019 verantwortete er Organisation und Betrieb der Bundegartenschau in Heilbronn – mit „Herz, Hirn und Hand“, wie der dortige Oberbürgermeister später erklärte. Stückle gilt als Macher mit Fingerspitzengefühl. Er weiß, dass 2029 keine Standard-Buga wird. Noch nie war ein so großes Gebiet an so vieln Orten zu bespielen. Schon die logistischen Besonderheiten – ein Fluss ohne Brücke – erfordern neue Mobilitätskonzepte.

Mr. Buga: Berhold Stückle auf der Loreley. Foto: Herbert Piel / pielmedia

Die gemeinnützige „Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029 gGmbH“ – so der offizielle Name –  gehört mehrheitlich dem Zweckverband Welterbe mit Sitz in St. Goarshausen, einem Zusammenschluss aller Kommunen und Gebietskörperschaften im Oberen Mittelrheintal inklusive der beiden Länder Rheinland-Pfalz und Hessen. In der Startphase wurde sie von Rainer Zeimentz geführt, dem Chef der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz. Zeimentz wird es ohne unmittelbare Buga-Verantwortung kaum langweilig werden: Momentan koordiniert er in seinem Bundesland den Aufbau der Corona-Impfzentren. buga2029.blog, SWR, Rhein-Zeitung, YouTube (Video-Interview mit Stückle)

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Ein Beitrag geteilt von Thomas Philipps (@weingutphilippsmuehle)

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