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Das Ende der Finsternis

Germania über Rüdesheim. © Julian Wenzel; Lizenztyp: CC BY 4.0

Die Germania muss nicht länger im Dunkeln stehen. Am 19. November, zum Start des Rüdesheimer Weihnachtsmarktes, endet eine vierjährige Finsternis hoch über der Stadt. 2022 hatte die zuständige Schlösser- und Gärtenverwaltung des Landes Hessen dem Denkmal die Lichter ausgeknipst. Die abendliche Beleuchtung galt damals als zu grell und zu teuer, die Rede war von – O- Ton – „Lichtverschmutzung“. Mittlerweile hat die Behörde eine effizientere LED-Anlage installieren lassen. Anders als früher wird die Germania auch nur noch von vorne angestrahlt. Das genügt, um sie vom Tal aus sichtbar werden zu lassen und es stört die Tiere im Niederwald nicht mehr als nötig. Wie lange das Licht abends anbleibt, ist noch nicht bekannt. Wiesbadener Kurier (€), Staatliche Schlösser und Gärten Hessen (Pressemitteilung)
Foto: Julia Wenzel / CC BY 4.0

Es geht nicht aufwärts

Im kommenden Monat sollen auf der rechten Rheinseite endlich wieder Züge rollen. Allerdings erfüllt die Sanierung der Bahnstrecke und ihrer Bahnhöfe nicht alle Erwartungen. In Braubach etwa ringt man um die Finanzierung eines Aufzuges und in Kaub hat man beim Thema Barrierefreiheit schon alle Hoffnungen fahren lassen. Hier sind die Fahrgastzahlen für einen Lift zu gering und die städtischen Kassen zu leer, um ihn trotzdem bauen zu lassen. Laut „RZ“ steigen in der kleinsten Stadt am Mittelrhein täglich etwa 200 Menschen in den Zug oder aus einem heraus. Fördermittel gibt es erst ab 1.000 Fahrgäste. Rhein-Zeitung (€)

Wir lassen uns das Stricken nicht verbieten

Die erste mittelrheinische „Strickschifffahrt“ im Juni war so erfolgreich, dass gleich nach dem Anlegen schon die nächste Fahrt geplant wurde. Das scheinbar endloses Niedrigwasser 2026 konnte man sich damals vorstellen. Aber egal, wie Ende November der Pegel steht – es wird auf dem Rhein gestrickt. Sollte das diesmal vorgesehene Strickschiff – die „MS Ehrenfels“ der Bingen-Rüdesheimer Reederei -am 28. November nicht auslaufen können, glühen die Nadeln trotzdem. Dann findet die maritime Handarbeits-Session nämlich vor Anker am Binger Kulturufer statt und es gibt ein Mittagessen obendrauf. Im Idealfall tuckert die „Ehrenfels“ rheinabwärts bis Kaub und zurück. Kaffee und Kuchen gehören auf jeden Fall zum Programm. Im Preis von 50 Euro sind außerdem Gratis-Tickets für die Überfahrt zwischen Bingen und Rüdesheim und ein Strang Wolle enthalten. Weitere Infos gibt es bei der Touristikgemeinschaft Welterbe Oberes Mittelrheintal mit Sitz in Sankt Goar; dort kann auch noch gebucht werden. (info@tg-welterbe.de, Tel. 0175-6800-800). Per Mail, SWR (Strickschifffahrt im Juni)

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