750 Millionen Euro stellt die Bundesregierung für  „Smart Cities“ bereit, also für innovative Kommunen, die das Leben ihrer Bürger erleichtern. Technik ist dabei nur der Mittel zum Zweck. Eigentlich geht es um Vernetzung und Bürgerservice, zum Beispiel durch modernere Verwaltung, mehr Bürgerbeteiligung und intelligente Digitalangebote wie Carsharing. Der Bund fördert in den kommenden Jahren 50 Modellprojekte. Bingen sollte dabei sein, findet Oberbürgermeister-Kandidat Michael Hüttner und fordert von der Stadtspitze „Strategien und Konzepte“. Die Zeit drängt, denn die ersten Kommunen sind schon ausgewählt worden, darunter Kaiserslautern. Der Bund unterstützt aber nicht nur einzelne Kommunen, sondern auch regionale Kooperationen, die über Kreisgrenzen hinaus gehen können. Ein Beispiel ist die Smart-City-Allianz der Kleinstädte Arnsberg, Olpe, Menden, Bad Berleburg und Soest in Südwestfalen.  Allgemeine Zeitung (Hüttner-Vorstoß), heise.de (Smart-City-Projekte)

Blick auf Bingen. Foto: Stadt Bingen / Torsten silz.

Blick auf Bingen. Foto: Stadt Bingen / Torsten Silz.

Wohin mit den Windrädern

Ein Tag nach der „Süddeutschen Zeitung“ und dem SWR berichtet jetzt auch die „Rhein-Zeitung“ über das Koblenzer Windrad-Urteil. Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts zugunsten der Dresdner Windustrie-Firma Boreas könnte ein Dammbruch sein, glaubt „RZ“-Redakteur Volker Boch. Wenn der Welterbe-Status vor Gericht nicht zählt und die Landesregierung nur für Sichtachsen-Studien und nicht für gesetzliche Regeln sorgt, werden weitere Anlagen folgen. Allgemeine Zeitung, ovg.justiz.rlp.de (Pressemitteilung des Gerichts)

Hier noch einmal der SWR-Bericht zu den Bopparder Windrädern: 

Brexit in Bingen

Egal, wie das britische Brexit-Theater ausgeht:  Es würde den Binger Tourismus kaum treffen. Von den rund 100.000 Übernachtungsgästen pro Jahr kommen immer nur einige 100 aus dem Königreich. Laut „AZ“ rechnet Tourismus-Chef Georg Sahnen nicht mit größeren Verwerfungen. Allgemeine Zeitung

Der 2019er kommt

In Rüdesheim ist schon die Weinlese im Gang. Stefan Seyffardt von den Hessischen Staatsweingütern lässt Spätburgunder im Schlossberg gegenüber von Bingen lesen. Erntehelfer aus Schlesien holen die Trauben in Handarbeit vom Stock. Das XXL-Weingut (240 Hektar)  mussten diese Woche loslegen, weil Regentropfen die Beeren aufplatzen lassen und das wertvolle Lesegut (101 Grad Oechsle) nicht noch auf den letzten Metern ruiniert werden soll. Eine Flasche kostet später 40 bis 50 Euro. Wiesbadener Kurier

Mittelrheinerin des Tages: Catharina Lambrich

Die neue „Weinhex“ eröffnet heute den Oberweseler Weinmarkt. Die städtische Weinparty geht über 6 Tage. Höhepunkt ist das Feuerwerk „Rhein in Flammen“ am Samstag. oberwesel.de

Zahl des Tages

195.000 Euro kostet ein „historisches Villenanwesen nahe der Loreley“ (O-Ton Makler). Die Beschreibung ist nicht übertrieben; das 268-Quadratmeter-Haus mit Turm würde an jedem oberbayerischen See einen mindestens einstelligen Millionenbetrag kosten. Das Problem: Es liegt in St. Goarshausen unmittelbar an der Bahnlinie. Laut Immobilienscout wurde die Villa im Jahre 1840 erbaut. Damals gab es im Tal noch keine Züge. immobilienscout24.de

Termine des Tages

BacharachNeurath – Repair Café – 13. September,  ab 16 Uhr. VG Rhein-Nahe

Oberwesel – Weinmarkt – 13. September, ab 17 Uhr. oberwesel.de

Bingen – „Paulette“ im KiKuBi – 13. September, 19 Uhr. bingen.de

St. Goarshausen-Wellmich – „Mondlicht über Burg Maus“ / Sonderführung – 13. September, 19 Uhr 30. loreley-touristik.de

Lahnstein – Kerzenführung auf Burg Lahneck – 13. September, 22 Uhr. lahnstein.de

Foto des Tages

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Walking up and up and up.. #harvest #harvest2019 #lorch #mittelrheintal #weinlese #september #herbst #autumn #sunnydays

Ein Beitrag geteilt von kathi wasislosky (@k.wasislosky) am

Mittelrheingold kommt auch per Mail

Der wöchentliche E-Mail-Newsletter „Mittelrheingold Auslese“ sammelt die besten Artikel, Videos und Termine rund um das schönste Tal der Welt. Hier geht’s zum kostenlosen Sonntags-Abo.