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Bühne frei in Bingerbrück und Boppard wartet auf Heavy Metal

Alte Waggenausbesserungshalle am Bingerbrücker Rheinufer. Foto: Creative Commons / Wikipedia

3000 Quadratmeter Fläche, 1000 Sitzplätze, direkt am Rheinufer: Im Welterbetal muss man lange suchen, bis man eine Immobilie wie die „Alte Wagenausbesserungshalle“ findet. Die legendäre Binger Landesgartenschau rettete das Industriedenkmal im Stadtteil Bingerbrück vor dem Verfall; dann stieg XXL-Bäcker Ludger Lüning ein und verwirklichte dort seinen Traum von einer Eventfläche auf Großstadtniveau. In den 10er Jahren florierte das Veranstaltungsgeschäft. Auch das Fernsehen kam vorbei: 2016 und 2018 gingen hier die „Binger Comedy-Nights“ des SWR über die Bühne. Die Corona-Pandemie und der Tod Lünings im November 2020 machten weitere Pläne zunichte. Jetzt hofft man in Bingen auf einen Neustart. Laut „AZ“ ist die Halle für die Bundesgartenschau eingeplant. Man prüfe derzeit „die Voraussetzungen für die Nutzung“, heißt es. Das Gebäude gehört zum „Park am Mäuseturm“ und damit zu einer der wichtigsten Flächen der Buga 2029. Allgemeine Zeitung (€)
Foto: Haffitt / Wikipedia / Creative Commons

Boppard wartet auf Heavy Metal

Das extreme Niedrigwasser behindert nicht nur den Fährverkehr, sie macht auch jeden Werkstattaufenthalt zum Abenteuer. In Boppard kann Fährmann Tony Deleu allein schon deshalb nicht starten, weil ihm die Rampe und der Ponton fehlen. Das insgesamt 28 Tonnen schwere Gerät war im März von einem vorbeifahrenden Schiff beschädigt und in der Remagener Schiffswerft Oberwinter repariert worden. Jetzt ist zu wenig Wasser im Rhein, um es wieder zurück nach Boppard zu bringen. Das notwendige Spezialschiff braucht nach „RZ“-Informationen einen um mindestens 80 Zentimeter höheren Wasserstand. Laut Deleu müsste es dafür mindestens 2 Wochen regnen. Der Fährverkehr zwischen Boppard und Filsen ruht seit fast 7 Monaten. Rhein-Zeitung (€)

Mit 1100 PS auf dem Rhein

Der nüchterne Schiffsname „WSP 3“ steht für das schnellste und modernste Patrouillenboot der rheinland-pfälzischen Wasserschutzpolizei. Der 1100 PS starke Behörden-Bolide ist zwischen Osterspai und Bendorf im Einsatz. Ein SWR-Video zeigt den Arbeitsalltag auf dem Wasser und die Herausforderungen für die Kommissare an Bord. Warnhinweis: Sensible Liebhaber makelloser Oberflächen sollte den Film besser meiden – bei einer Frachtschiffkontrolle ohne Fender fährt sich die „WSP 3“ (Neupreis ca. 2 Millionen Euro) gleich am Anfang unüberhörbar eine Schramme in den Lack. SWR

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