Das Binger „Papa Rhein“ war schon vor seiner Eröffnung anders als andere Mittelrhein-Hotels: Größer (108 Zimmer und Suiten), schneller (nur 6 Monate vom Rohbau bis zum Empfang der ersten Gäste) und moderner (konsequent durchgezogener Hipster-Stil von der Einrichtung bis zur Kommunikation). Investor und Geschäftsführer Jan Bolland zeigt auch beim Anzapfen staatlicher Fördermittel Cleverness. Im Oktober übergab ihm RLP-Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt persönlich einen Förderbescheid über 780.000 Euro. Das Geld stammt aus einem Corona-Wiederaufbauprogramm und soll in einen erweiterten Wellnessbereich und mehr Außengastronomie fließen. Nicht jeder in Bingen fand die  Summe angemessen, u. a., weil das „Papa Rhein“ während des ersten Lockdwowns im Frühjahr 2020 noch gar nicht eröffnet war. Die Ministerin argumentiert, dass das Hotel Vorbild und Maßstab für die Region sei. Tatsächlich hat das „Papa Rhein“ nicht nur die kleinteilige und mäßig attraktive Hotellandschaft in Bingen belebt. Papa-Rhein-Hotel in Bingen.

Das „Papa“ Rhein am Binger Rheinufer öffnete 2020. Foto: Unternehmen

Jetzt sorgt Bolland wieder für Aufsehen. Er bietet eine kostenlose Übernachtung für alle an, die sich an den kommenden beiden Samstagen (11. und 18. Dezember) im Hotel impfen oder boostern lassen – so lange der Biontech-Vorrat reicht. 160 Dosen stehen bereit. Natürlich gibt es einen kleinen Haken: Das Gratis-Bett gibt es nur, wenn man mindestens 2 Nächte bucht und eine davon bezahlt. Die Spritze setzt übrigens Bollands Frau Lisa; sie ist approbierte Ärztin. Wer Interesse hat: Die Anmeldungen laufen über gastgeber@paparheinhotel.de. Allgemeine Zeitung (Bezahlschranke), Papa Rhein (Website des Hotels), Wirtschaftsministerium RLP (Oktober 2021, Fördermittel)

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Ein Beitrag geteilt von Swen Weber (@news_vom_rhein)

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