Die Loreley macht den Ingenieuren und Geologen des Landes Rheinland-Pfalz weiterhin Sorgen. Laut „RZ“ haben Profi-Kletterer mehr bröckelndes Gestein entdeckt als gedacht. Die kritische Masse soll ab 28. September kontrolliert aus der Wand gebrochen werden, darum wird die rechtsrheinische Bundesstraße erneut voll gesperrt. Anders als nach dem Geröllabgang Ende August sind diesmal auch Teile des Landschaftsparks betroffen. Für die nicht ungefährlichen Arbeiten im Hang werden die Spezialisten vom Plateau aus abgeseilt. Nach ihrem Einsatz müssen noch zusätzliche Fangzäune installiert werden. Die „RZ“ rechnet mit einer totalen B-42-Blockade bis zum kommenden Frühjahr. Rhein-Zeitung (€)
Foto: Andreas Pacek, fototour-deutschland.de/Romantischer Rhein Tourismus GmbH/CC BY 4.0
Boppard schießt für das Krankenhaus nach
Die Stadt Boppard hat Zahlen für das Krankenhaus Heilig Geist bekannt gegeben. Demnach kalkuliert man bis Jahresende mit einem Defizit von 1,34 Millionen Euro. Der Eigentümer, das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) wird die Rechnung nicht übernehmen. Er wollte den Standort Boppard eigentlich schließen. Vereinbarungsgemäß muss jetzt die Stadt einspringen. Sie organisiert den größten Teil der Summe, während der Förderkreises Hospital zum Heiligen Geist und die Stiftung zum Heiligen Geist bis zu 300.000 Euro aufbringen wollen. Das traditionsreiche Krankenhaus soll als Regio-Klinik mit den Schwerpunkten Inneres, Geriatrie, Psychosomatik, Wundmedizin und Plastische Chirurgie weitermachen. Stadt Boppard (Pressemitteilung)
Neue Ärzte bekommt das Land
Im Kampf gegen den Medizinermangel auf dem Land ziehen Oberweseler Ärzte alle Register. 2024 schlossen sich der Hausarzt Axel Strähnz und die internistische Praxis Waldenburger zusammen, 2025 kam der eigentlich schon pensionierte Kinderarzt Tilman Onkels als Teilzeit-Doktor dazu, mittlerweile macht auch in Kollege aus Emmelshausen mit und seit diesem Jahr firmiert man als „Medizinisches Versorgungszentrum Hunsrück-Mittelrhein“. Im Team sind jetzt auch 2 Ärzte aus Mauritius und eine Medizinerin aus Taiwan. Sie haben ihr Studium abgeschlossen und assistieren so lange, bis ihre Approbation in Deutschland anerkannt wird und sie als vollwertige Ärzte arbeiten dürfen – gerne auch in der Region, wo in den kommenden Jahren viele Mediziner in Rente gehen. Rhein-Zeitung (€)
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