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Lizenz zum Buddeln

Sondengänger im Rheintal, 2026. Screenshot: SWR

Für den Mittelrhein-Tourismus ist das Niedrigwasser mit allen seinen Auswirkungen auf Schifffahrt und Besucherströme eine Zumutung, aber zumindest an einem Ort herrscht gerade Hochkonjunktur: Die rheinland-pfälzische Landesarchäologie in Koblenz kommt mit der Prüfung historischer Überreste aus dem Rheinbett kaum noch hinterher. Die Zahl der Funde habe sich in diesem Jahr verzehnfacht, heißt es in einem aktuellen SWR-Video. Das meiste stammt von privaten Sondengängern, die mit offiziellen Genehmigungen ausgestattet sind und der Behörde zuarbeiten. Einer von ihnen ist der Koblenzer Unternehmer Christian Ganser , der mit seinem Hobby immer wieder für Nachschub im Landesmuseum auf der Festung Ehrenbreitstein sorgt. In der TV-Reportage ist u. a. zu sehen, wie er gegenüber von Boppard eine halbe Münze aus der Römerzeit ausbuddelt. Rentabel ist die Schatzsuche allerdings nicht und sie soll es auch nicht sein. Ganser wandert oft stundenlang am Ufer entlang, um am Ende nur Industrieschrott einzusammeln. SWR (Video)
Screenshot: SWR

Es gibt noch Rettung in Boppard

Apropos Boppard. Ein „RZ“-Artikel klärt über die aktuelle Notfallversorgung im Rhein-Hunsrück-Kreis auf. Das Thema beschäftigt viele Mittelrheiner, weil sich das Bopparder Krankenhaus spezialisieren muss und seit Juli weder Notaufnahme, noch Intensivstation, noch Chirurgie anbietet. In Boppard gibt es aber weiterhin eine Standort des Roten Kreuzes mit Rettungswagen und Notarzt in Bereitschaft. Bei Bedarf können weitere Einsatzfahrzeuge aus der Region angefordert werden. Außerdem sind mehrere Rettungshubschrauber im weiteren Umkreis aufgelistet, darunter in Koblenz, Wittlich und Mainz. Im Fall des Falles wäre sogar Luftunterstützung aus Luxemburg oder vom Nürburgring aus möglich. Rhein-Zeitung (€)

Die grüne Geisterbahn im Binger Wald

Es mag Wanderwege mit mehr Panoramablick-Lametta geben als die Route durch die Steckeschlääferklamm im Binger Wald. Trotzdem findet man am Mittelrhein wenig Vergleichbares: Über 60 ins Holz geschnitzte Baumgesichter und Waldgeister entlang der Route machen jeden Waldspaziergang zur Erlebnisreise. Jörg Haßling aus Weiler bei Bingen und viele weitere ehrenamtliche Helfer von den „Wanderfreunden Steckeschlääfer“ sorgen dafür, dass es so bleibt. Ein SWR-Video zeigt das Besondere der Steckeschlääferklamm und erklärt, woher der ungewöhnliche Name kommt. . Film ab: SWR

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