Man muss wirklich nach Rüdesheim wollen, wenn man in die Stadt hineinfährt. Von Geisenheim aus ist der erste Anblick nicht unbedingt einladend; Appetit macht allenfalls das Angebot der Bäckerei Dries. Aber es soll besser werden: Die Stadt will die triste Kreuzung am so genannten Europadreieck zu einem attraktiv gestalteten Kreisel umbauen lassen. Wie das aussehen könnte, zeigen Studierende der benachbarten Hochschule Geisenheim. In einen internen Wettbewerb setzte sich der Entwurf „Das rauschende Blatt“ von Jonathan Grünhagen und Maria Gravjasz durch. Die Idee ist eine grüne Insel mit Skulptur inmitten des Kreisels. „Das rauschende Blatt“ erscheint je nach Perspektive als Weinblatt oder als Rheinwelle. Drumherum könnte laut „Wiesbadener Kurier“ eine Mischung aus Gräsern, Stauden und Zwiebelblumen gepflanzt werden. Wiesbadener Kurier (€)
Visualisierung: Hochschule Geisenheim
Null Prozent Mittelrhein
Apropos Rüdesheim. Die „Süddeutsche Zeitung“ hat 12 alkoholfreie Weine getestet, davon 3 aus Rüdesheim. Mit überzeugenden Ergebnissen: Für den „Eins Zwei Zero Riesling“ von Leitz gab es sogar die Bestnote 9 von 10 Punkten. („Geschmacklich kommt er ungewöhnlich nah an alkoholhaltigen Wein ran“). Das Rüdesheimer Weingut Carl Jung holte einmal 8 (Merlot) und einmal 7 Punkte (Riesling feinherb). Auch nicht von schlechten Eltern: Der alkoholfreie Chardonnay von Reh Kendermann aus Bingen. Er bekam im „SZ“-Test 8 Punkte. Süddeutsche Zeitung
Ein Podcast für die Perle
„Rheinflüstern“ heißt eine Podcast-Reihe der Tourismusorganisation „Romantischer Rhein“. In der aktuellen Folge geht es um Boppard. Podcasterin Pia Hoffmann und Wanderführerin Frauke Altmaier erzählen, was die Perle am Mittelrhein ausmacht, Geheimtipp inklusive. Zu Wort kommen auch Winzerin Elisabeth Ries vom Weingut Königshof, Stadthistoriker Klaus-Georg Brager, Fremdenführerin Marlies Franz und Boppards bester Koch René Klütsch („Eiserner Ritter“). Romantischer Rhein
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