5 Jahre nach dem bislang letzten „Rheinleuchten“ plant der Zweckverband Welterbe ein Comeback. Das Lichtkunstfestival soll vom 8. bis zum 11. Oktober in Oberwesel stattfinden – und zusätzlich an möglichst vielen weiteren Mittelrheinorten. Derzeit sucht der Zweckverband nach Kommunen, Kirchengemeinden, Vereinen und Privatleuten, die mitmachen wollen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt: „Ob Fassaden, Weinberge, Burgen, Plätze, Kirchen, Flussufer, Gärten, Keller oder Parks – zahlreiche Orten bieten Potenzial für besondere Lichtmomente“, heißt es in einer Pressemitteilung. Bis zum 15. April können Projektideen aus dem gesamten Welterbetal eingereicht werden. Inspiration und Beratung gibt es am 4. März bei einem Workshop mit Mediendesigner Pascal Kulcsar im Kulturhaus Oberwesel. „Rheinleuchten“ gab es zuletzt auf der Loreley (2019) und in der Löhnberger Mühle in Lahnstein (2021). Die Illuminationsshow könnte auch ein Thema für die Bundesgartenschau 2029 werden. Zweckverband Welterbe (Infos, Termine, Kontaktmöglichkeiten)
Foto: Dominik Ketz/Romantischer Rhein Tourismus GmbH (CC BY SA 4.0)
Schwarzes Gold aus Steeg
Die Steeger Annakirche bleibt auch nach den aufwendigen Sanierungsarbeiten der vergangenen Jahre das bevorzugte Sommerquartier für rund 1.500 Fledermäuse. Die Naturschutzorganisation Nabu behält neben den Tieren der Art „Großes Mausohr“ auch deren Unterkunft hoch oben im Turm im Blick. Jedes Jahr schaffen ehrenamtliche Helfer rund 160 Kilo Fledermauskot ins Freie, säuberlich abgepackt in Müllsäcke. Das schwarze Gold aus Steeg endet allerdings nicht im Biomüll, sondern wird an Ort und Stelle bestmöglich verwertet – Sonja und Eckhard Zahn vom Steeger Weingut „Zur Fledermaus“ düngen damit ihre Weinberge. Allgemeine Zeitung (€)
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