Die Mittelrhein-Buga lässt auch dort etwas Neues einstehen, wo weder Events noch Ausstellungen geplant sind. Unübersehbar ist das gerade in Oberwesel. Dort werden diese Woche die beiden Fußgängerbrücken aus den 70ern abgerissen, die Bundesstraße ist während dieser Zeit gesperrt. Mit dem „Rückbau“, wie es im Planungsdeutsch heißt, kann die Neugestaltung des Rheinufers beginnen. „Damit startet für Oberwesel ein Projekt, das für die Stadt wirklich eine große Bedeutung hat“, zitiert die „RZ“ Stadtbürgermeister Jan Zimmer. Ähnlich wie stromaufwärts in Bacharach sollen sich Rheinufer und Altstadt wieder näher kommen – statt schnurgerader Betonpisten für Autofahrer und umständlicher Konstruktionen für Fußgänger (wer hat jemals Menschen auf den Oberweseler Brücken gesehen?) soll es eine entschleunigte Wegstrecke mit Querungen auf Augenhöhe geben. Bacharach räumt dafür die triste Unterführung zwischen Bahndamm und Rheinanlagen ab. Anders als in Oberwesel investiert die Bundesgartenschau-Gesellschaft hier direkt. Wer sich ein Bild vor Ort machen möchte: Die beste Gelegenheit ist am kommenden Sonntag (15. März). Dann lädt die Initiative „Bakaloni“ zur „Schlenderweinprobe“ durch den künftigen Buga-Standort Bacharach ein. Bakaloni steht für die Vernetzung von Bacharach, Kaub, Lorch und Niederheimbach. Treffpunkt ist um 14 Uhr 30 im Bacharacher Rathaussaal; Bürgermeister Dieter Kemmer und die Tourist-Info freuen sich über vorherige Anmeldungen. Rhein-Zeitung (€, Oberwesel), Rhein-Nahe-Touristik (Bacharach)
Foto: Henry Tornow / Romantischer Rhein
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