Redaktion

Lufthoheit über Boppard und Liebling Kreutzberg in Osterspai

Winter am Mittelrhein: Blick auf Boppard und Filsen. Foto: Frank Zimmer

Wenn die Bopparder Sesselbahn verkauft wird, ist das eine Nachricht. Vor allem dann, wenn man den Namen des Käufers kennt. Laut „Rhein-Hunsrück-Anzeiger“ hat der bisherige Besitzer Heinz Krautkrämer den Betrieb an das schwäbische Unternehmen Eberhardt Bewehrungsbau abgegeben. Die Stahlfirma mit Sitz in Riedlingen bei Ulm konstruiert u. a. touristische Hängebrücken und war vor einigen Jahren an einem Bau über dem St. Goarer Gründelbachtal interessiert; er hätte Werlau mit der Burg Rheinfels verbunden, wurde aber nie realisiert. In Boppard kocht jetzt die Gerüchteküche. Eberhardt-Ingenieure sollen bereits mögliche Standorte in Bopparder Seitentälern erkundet haben. Konkret geplant oder auch nur angefragt sei aber noch nichts, versichert die Stadtverwaltung ebenso wie das Unternehmen. O-Ton: „Über die Köpfe der Öffentlichkeit hinweg wird nichts passieren“. Zunächst steht die Sesselbahn im Mittelpunkt. Sie soll nach der Winterpause im April wieder starten. Rhein-Hunsrück-Anzeiger, Sesselbahn Boppard

Liebling Kreutzberg

Um 2012 herum spielte Guido Kreuztberg zum ersten Mal den Nikolaus für 2 befreundete Familien. Der Osterspaier machte seine Sache so gut und fand so viel Freude daran, dass immer mehr Auftritte im Ort und in der Umgebung dazu kamen. Mittlerweile besucht er auch Kindergärten, die Grundschule und Alten- und Pflegeheime. Kreutzberg schultert alles ehrenamtlich und nimmt sich in der Adventszeit dafür Urlaub. Seine Belohnung sind die Spenden, die er nebenbei sammelt – im vergangenen Jahr kamen exakt 2222 Euro für den Verein „Mein Herz lacht“ zusammen, eine Elterninitiative für Kinder mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen. In der „RZ“ ist ein Porträt über den besten Nikolaus von Osterspai erschienen. Rhein-Zeitung (€)

Auf den Spuren der Loreley

Die neuen „Loreley Spuren“ zwischen Braubach und Kaub werden demnächst offiziell ausgeschildert. Es geht um diese 10 Wanderrouten , entwickelt von der VG-eigenen Loreley Touristik und finanziert mit EU-Mitteln aus dem „Leader“-Programm. Die kürzeste heißt „Durch die Dörscheider Heide“ und dauert eine Stunde und 35 Minuten (5,2 km), die längste führt 18 Kilometer und 4 Stunde und 45 Minuten „Auf den Höhen um Burg Reichenberg“ entlang. Pressemitteilung

Foto des Tages

Jetzt den Mittelrheingold-Newsletter abonnieren

Mittelrheingold Auslese: Jeden Freitag die wichtigsten Mittelrhein-Themen auf einen Blick. Hier geht’s zum kostenlosen Abo.

Schreiben Sie einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.