Redaktion

„Ein weiteres Highlight für Koblenz“

Blick auf Koblenz und das Deutsche Eck. Foto: Romantischer Rhein / Henry Tornow

Überflüssig, teuer, wirklichkeitsfremd: Wer sich über den Umbau der Koblenzer Seilbahn aufregen will, findet immer Gründe. Die Wahrheit ist komplexer. In einem Video der „Rhein-Zeitung“ erklärt Seilbahnchef Eugen Nigsch, warum die Neugestaltung der Stationen am Rheinufer und an der Festung Ehrenbreitstein Sinn ergibt. Nigsch erinnert daran, dass die Seilbahn eigentlich nur für 3 Jahre genehmigt war und nach der Bundesgartenschau 2011 wieder abmontiert werden sollte. Dass die Koblenzer ihre Seilbahn nicht mehr hergeben wollten, war nicht geplant. Mittlerweile gibt es eine dauerhafte Betriebsgenehmigung und die Provisorien aus den Zehnerjahren haben ausgedient. 2027 starten die Bauarbeiten, spätestens 2029 soll alles fertig sein. Nigsch freut sich auf das neue Design. O-Ton: „Ich glaube sagen zu können und zu dürfen, dass die neuen Stationen ein weiteres Highlight für Koblenz sein werden.“ Die Pläne stammen vom international tätigen Architekturbüro Snøhetta aus Norwegen. YouTube (Video), German Architects (Hintergrund), Instagram (Snøhetta-Entwurf für Koblenz)
Foto: Henry Tornow Romantischer Rhein Tourismus GmbH

Stadt der Rosen und der Autos

Ein Jahr lang wurde an der Landesstraße zwischen Braubach und Dachsenhausen gearbeitet, jetzt läuft der Verkehr wieder. In der Braubacher Altstadt hält sich die Freude in Grenzen. Durch die „Rosenstadt“ – so die touristische Selbstbeschreibung – quälen sich wieder mehrere 1000 Autos pro Tag. Die komplizierte Geografie und die Sorge um Landschaft und Welterbe haben eine Umgehungsstraße bisher verhindert. Es gibt Skizzen und Varianten, aber laut „RZ“ hat die Abstimmung mit der Unesco noch nicht einmal begonnen. Laut „RZ“ müsste der Landesbetrieb Verkehr zunächst ein „Heritage Impact Assessment“ einleiten, um mögliche Auswirkungen auf den Welterbestatus zu prüfen. Dazu ist es bisher noch nicht gekommen. Die Bürgerinitiative „Braubach lebenswerter“ setzt jetzt auf den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer und den beginnenden Wahlkampf. Schweitzer könnte den Behördenprozess beschleunigen, hofft man. Rhein-Zeitung (€)

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