Redaktion

Ein Panoramapark für Bingen

Burg Klopp 2029 - Illustration: Paul Trakis

Der Berliner Landschaftsarchitekt Franz Reschke hat ein weiteres Projekt im Oberen Mittelrheintal an Land gezogen. Nach den Festungsparks Asterstein und Franz in Koblenz, der Bopparder Rheinallee und dem Buga-Gelände in Rüdesheim soll er nun auch die Umgebung der Binger Burg Klopp neu gestalten. Laut „AZ“ setzte er sich in einem Wettbewerb gegen gut ein Dutzend weiterer Büros durch. Auf seiner Website verspricht Reschke einen „Panoramapark“ mit „vielfältigen und attraktiven Angeboten“ und “ barrierearmer Wegeführungen über den Burgberg“. Etwa 100 neue Bäume sollen auch „an heißen Tagen einen Ort für Kontemplation und Aktivität“ schaffen.“ Ähnlich wie für die Bopparder Rheinallee gibt es auch für den Binger Burgberg keine Buga-Mittel. Die Stadt Bingen muss das Projekt mit Hilfe von Landeszuschüssen schultern. 2,5 Millionen Euro sind bereits bewilligt. Der Weinberg unterhalb der Burg soll unbedingt erhalten bleiben. Allerdings ist unklar, wer ihn langfristig bewirtschaftet. „AZ“-Autor Jochen Werner beschreibt den gegenwärtigen Zustand als „erbärmlich“. Allgemeine Zeitung (€), Franz Reschke Landschaftsarchitektur (Projektbeschreibung)
Illustration: Paul Trakies

Park-Posse in Lahnstein

Ein fehlendes Verwaltungsdokument hat Lahnstein kurzzeitig in ein Parkplatz-Paradies verwandelt. Die Stadtverwaltung musste sämtliche Parkautomaten stilllegen, weil sie die Frage nach der Rechtsgrundlage nicht beantworten konnte – niemand wusste mehr, wo die entsprechende Gebührenordnung abgeheftet war. Zum Glück für die kommunalen Finanzen wurde man nach einigen Tagen doch noch fündig – in einem vergessenen Aktenordner schlummerte das rettende Dokument aus dem Jahr 1991. Es war bei der Digitalisierung aller wichtigen Unterlagen offenbar übersehen worden. Jetzt ist das große Gratis-Parken wieder vorbei und das Ordnungsamt darf wieder Knöllchen verteilen. Rhein-Zeitung (€)

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