Die Reederei FRS erhöht die Fährpreise am Mittelrhein. Seit Montag (23. März) werden pro Fahrt 40 Cent „Treibstoffzuschlag“ für Autos, LKWs, Busse und Motorräder fällig. Fußgänger zahlen 10 Cent. Geschäftsführer Tim Kunstmann verweist in der „RZ“ auf die gestiegenen Ölpreise durch den Irankrieg. „Wir haben die Treibstoffpreise in den letzten Wochen genau verfolgt und hatten gehofft, dass sich der Markt zeitnah wieder normalisieren wird. Dies ist leider nicht der Fall“, zitiert ihn die Zeitung. Kunstmann spricht von einer „temporären Maßnahme.“ Der Zuschlag werde zurückgenommen, falls sich der Energiemarkt wieder normalisiere. Inhaber von Jahreskarten seien nicht betroffen, heißt es. FRS betreibt im Oberen Mittelrheintal die Fähren zwischen St. Goar und St. Goarshausen und zwischen Niederheimbach und Lorch. Flussaufwärts hat das Flensburger Unternehmen auch die Verbindung zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel übernommen. Viele Alternativen zu FRS gibt es derzeit nicht: Die nach wie vor inhabergeführte Bopparder Fähre ist nach der Kollision eines Frachtschiffs mit dem Anleger wohl noch mehrere Wochen außer Betrieb. Es bleiben noch die Fähren in Kaub und zwischen Bingen und Rüdesheim. Rhein-Zeitung (€), FRS Rheinfähren, SWR (Boppard)
Foto: FRS
Rhenser steht zum Verkauf
Der insolvente Getränkespezialist Rhenser Mineralbrunnen sucht einen Investor, der den Betrieb „möglichst vollständig fortführt und die Zukunft des Traditionsunternehmens sichert.“ Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Unternehmens, des Koblenzer Insolvenzverwalters Lieser Rechtsanwälte und der Münchner Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) hervor. W&P wurde mit Verkaufs- und Übernahmeverhandlungen beauftragt. Die Chancen scheinen nicht ganz schlecht zu stehen. Es hätten sich bereits mehrere Interessen gemeldet, heißt es. Rhenser beschäftigt rund 140 Mitarbeiter. Ihre Gehälter sind vorerst gesichert und der Betrieb läuft weiter. W&P (Pressemitteilung)
Padeln in Bingen
Paddeln ist jedem ein Begriff, aber padeln? Die Trendsportart Padel stammt aus Lateinamerika und ist eine Mischung aus Tennis und Squash. In Spanien spielen über 5 Millionen Menschen mit. Kommende Woche beginnt auch in Bingen das Padel-Zeitalter. Dann eröffnen Carl Glück und Felix Suckert 3 Padel-Plätze im Büdesheimer Sportzentrum. Beide lernten das Spiel im Andalusien-Urlaub kennen. Laut „AZ“ läuft die Buchung komplett digital. Allgemeine Zeitung (€), Padel Park Bingen
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