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Die Wildschweine kommen

Lahn bei Lahnstein. Foto: Romantischer Rhein / Henry Tornow

Obelix würde es in Lahnstein, Braubach oder Boppard gefallen. Die meisten Mittelrheiner allerdings können auf Wildschweine in ihren Gärten oder auf dem nächsten Kita-Parkplatz gut verzichten. Ein „RZ“-Artikel versucht, der wachsenden Wildschweinplage auf den Grund zu gehen. Demnach liegt es nicht an den Jägern. Paul Hümann etwa, der Pächter des Reviers Niederlahnstein, verzeichnet für einen Zeitraum von elf Monaten über 50 erlegte Wildschweine – weit mehr als im rheinland-pfälzischen Durchschnitt. In den 5 Revieren zwischen Lahnstein und Braubach waren es insgesamt 210 Abschüsse. „.Um ein solches Ergebnis zu erzielen, sind zahlreiche Ansitze, Reviergänge und intensive Bejagung erforderlich – dies ist mit erheblichem Zeit- und Arbeitseinsatz verbunden“, zitiert die Zeitung den Lahnsteiner Hegeringleiter Marco Köhler, dessen Zuständigkeit bis Filsen reicht. Das Problem sei ein Stück weit menschengemacht, heißt es. Immer mehr Mountainbiker und Geochaching-Fans machen den Wald unsicher, gleichzeitig laden verwilderte Gärten, durchlässige Zäune und unzureichend abgedeckte Komposthaufen zum Streifzug in die Wohngebiete ein. Dort ist es praktisch unmöglich, sie abzuschießen, die Gefahr für Anwohner und ihr Eigentum wäre zu groß. Manchmal werden die Tiere bewusst angelockt. Köhler und seine Kollegen haben beobachtet, „dass vereinzelt Bürgerinnen und Bürger Wildschweine sogar vom Balkon füttern.“ Rhein-Zeitung (€)

Die Buga berichtet

Die Buga-GmbH hat einen „Zwischenbericht“ vorgelegt, eine Mischung aus Marketing-Prospekt und Jahreschronik. Auch die Rhein-Main-Ausgabe der „FAZ“ berichtet darüber. Demnach sehen sich die Buga-Macher 3 Jahre vor der Eröffnung im Zeitplan. Auf einzelnen Buga-Flächen haben bereits erste Arbeiten begonnen und das Berliner Büro Planorama arbeitet an der Event- und Ausstellungsplanung. Noch nicht ganz geklärt sind Kooperationen mit den Fährbetrieben in St. Goarshausen und in Bingen. Das Ziel sei eine „attraktive und wirtschaftlich tragfähige Lösung“, zitiert die „FAZ“. Die Buga-GmbH sitzt seit dem vorigen Jahr in St. Goar. Das Team von Geschäftsführer Sven Stimac soll auf bis zu 70 Köpfe anwachsen. Buga 2029-GmbH (Zwischenbericht als PDF), Frankfurter Allgemeine Zeitung (€)

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