Die Debatte um die altehrwürdige Walnussallee am Niederlahnsteiner Rheinufer zieht weitere Kreise. Mittlerweile berichtet auch das SWR-Fernsehen über die Pläne der Stadt, rund 80 alte Nussbäume zu opfern, um den Radweg zu verbreitern. Zu sehen sind aufgebrachte Bürger und Naturschützer, aber auch Lahnsteins Oberbürgermeister Lennart Siefert. Der TV-Bericht legt nahe, dass Fördermittel mit Blick auf die Buga eine wichtige Rolle spielen: Eine einfache Reparatur des Radwegs kostet die Stadt nur Geld und ist darum uninteressant. Sie kassiert nur dann Fördermittel, wenn sie deutlich breiter asphaltiert, dafür die über 100 Jahre alten Bäume abholzt – und später neue pflanzt. Eine Bürgerinitiative und die Umweltschutzorganisation BUND haben den Rhein-Lahn-Kreis eingeschaltet, er soll das Gelände unter Naturschutz stellen. SWR (Video), Open Petition (Unterschriftensammlung der BI)
Screenshot: SWR
Hallo, Wein-Taxi
Wenn die rechtsrheinische Bahn nicht fährt und das Wort „Schienenersatzverkehr“ abschreckt, gibt es immer noch das Taxi – sogar aus Frankfurt. Im September testen der Mobilitätsdienstleister Uber und mehrere Rheingau-Winzer einen Shuttleservice. Bis zu 6 Wein-Fans können sich am Wochenende von Frankfurt aus im Mercedes-Van zu Weinproben chauffieren lassen, darunter zum VDP-Betrieb Georg Breuer in Rüdesheim. Laut „Wiesbadener Kurier“ kostet eine Tour hin und zurück 200 Euro. Wiesbadener Kurier (€), Uber
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