Nur 12 Kilometer bis zur Koblenzer Innenstadt, gute Verkehrsanbindung, alle wichtigen Läden vor Ort, historischer Ortskern und attraktive Mittelrhein-Umgebung: Wer in Rhens wohnt, hat eine Menge richtig gemacht. Problemzonen gibt es aber auch hier. Die „RZ“ listet die 3 markantesten Leerstände auf: Ein verfallener Altbau zwischen Altstadt und Rheinanlagen, das frühere „Hotel Königstuhl“ am Rheinufer und das ehemalige Sanatorium „Villa Königstuhl“. Für den letzten Kandidaten gibt es Hoffnung – die Villa oberhalb der Stadt soll kernsaniert und zu einem Gästehaus mit Ferienwohnungen und Co-Working-Space umgebaut werden. Das Hotel Königsstuhl dagegen steht weiter zum Verkauf – es wird samt Nachbargebäuden und Stadttor als „Ensemble mit beeindruckender Historie“ für 375.000 Euro angeboten. Laut Makler gehen Teile des Häuserkomplexes bis ins 14. Jahrhundert zurück. Was auf den Käufer zukommen könnte, umschreibt man so: „Nach einer Sanierung entfaltet dieses Ensemble sein volles Potenzial.“ Rhein-Zeitung (€), Immobilenscout 24 (Hotel Königstuhl)
Foto: Blick auf Rhens 2009 – Wikipedia / Wamito / Public Domain
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Was Boppard so gut wie geschafft hat, ist in Bingen schon Realität – das Krankenhaus im Herzen der Stadt mit kommunalen Mitteln am Leben zu erhalten. Ein Happy End ist es trotzdem noch nicht. Schon in wenigen Jahren könnte die nächste Krise kommen – und der Ausgang ist ungewiss. Bingens Oberbürgermeister Thomas Feser fordert darum seit Jahren mehr Unterstützung von Land und Bund. Diese Woche argumentierte er im Regionalfernsehen von Sat.1.
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