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Abenteuer Oberwesel und Frühlingsgefühle in Bingen

Ehemaliges Jugendheim in Oberwesel.

Aus einiger Entfernung sieht es nach einem Hauptgewinn für Oberwesel aus: Das ehemalige katholische Jugendheim, ein eleganter Altbau aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit Panoramablick auf den Rhein, kostete die Stadt nur 100.000 Euro. Aber spätestens ein Blick durch verstaubte Fenster ins Innere lässt einen enormen Sanierungsbedarf erahnen. Wie viel es am Ende wird, weiß auch die Verwaltung nicht. Laut „RZ“ rechnet Bauexpertin Karin Bleuel von der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein mit „grob 3,5 Millionen Euro“. Die Summe ist jedenfalls so hoch, dass alles EU-weit ausgeschrieben werden muss; eine Anwaltskanzlei soll die Vergabe begleiten. Im Zuge der Bauarbeiten soll das Nachbarhaus abgerissen werden, dort könnten u. a. 7 Parkplätze entstehen, heißt es in einer Machbarkeitsstudie von Architekt Hubertus Jäckel. Die Stadt Oberwesel will das ehemalige Jugendheim zu einer modernen Event-Immobilie umbauen. Das Projekt ist in Oberwesel nicht unumstritten. Kritiker befürchten ein Fass ohne Boden. Laut Stadtverwaltung liegt die „letzte größere Renovierung bzw. Modernisierung“ über 60 Jahre zurück. Rhein-Zeitung (€), Stadt Oberwesel

Frühlingsgefühle in Bingen

Bingen macht den Park am Mäuseturm flott für die kommende Saison. Die frühere Industriebrache gehört seit der Landesgartenschau 2008 zu den Schmuckstücken der Stadt. Was jetzt alles zu tun ist, zeigt eine SWR-Reportage. Zuständig ist der kommunale Servicebetrieb unter Leitung von Michael Stein. SWR (Video)

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