Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Monat: September 2018 Seite 1 von 10

Die Buddhistin von Boppard – 7 Fragen an Anna Elisabeth Bach

Anna Elisabeth Bach ist die Globetrotterin unter den Mittelrhein-Wirten. Die Bopparderin reiste durch den Himalaya, Indien, Amerika und Russland, ehe sie 2015 in ihrer Heimatstadt zurückkehrte und die Pension Haus Adams eröffnete. Von Boppard aus pflegt Bach intensive Kontakte nach Nepal und Tibet. Sie ist praktizierende Buddhistin, betreibt neben der Hotellerie eine Naturheilpraxis für Tibetische Medizin und bietet dort auch Kurse an.  7 Fragen an die Bopparderin vom Dach der Welt.

Anna Elisabeth Bach ist seit 2015 zurück in Boppard. Foto: Privat.

Anna Elisabeth Bach ist seit 2015 zurück in Boppard. Foto: Haus Adams.

Buddhismus und Boppard, das ist eine ungewöhnliche Kombination. Was hat dich in den Himalaya gezogen?

Die Kombination ist sehr passend, Boppard ist eine sehr kulturträchtige Stadt, und der Buddhismus kann als Bereicherung angesehen werden. Die Lehren des Buddha können in allen Kulturen und Nationen Fuß fassen, wenn die Menschen dafür offen sind. Wir betreiben keine Mission, es ist sehr wichtig, das hier zu betonen. Es ist eine Entwicklung zum Wohle aller fühlenden Wesen.

Jetzt bist du zurück in deiner Heimatstadt. Wie bist du dort aufgenommen worden? Als Exotin oder spielt das für die Bopparder alles keine Rolle?

Die deutsche Heimatstadt habe ich mir sehr bewusst wieder als „Basislager“ ausgesucht. Ich möchte einen Beitrag, wie auch immer, für Boppard leisten. Die Möglichkeiten und die Infrastruktur sind für unsere Aktivitäten sehr gut. Die Erreichbarkeit mit Auto, Bahn und Flugzeug waren wichtige Punkte bei meiner Entscheidung, die Pension Haus Adams wieder zu aktivieren.

Ja, es könnte sein, dass ich als Exotin betrachtet werde. Jemand, der so viele Jahre unterwegs war, wird vielleicht als Vagabund oder exotischer Vogel betrachtet. Da ich ja ein Leben führe, das nicht „normal“ ist. Das Reisen wird nicht aufhören, denn es gibt da eine weitere Heimat in dem Stadtteil „Swoyambhu“ in der Hauptstadt Kathmandu von Nepal.

Bach hat den Himalaya zu Fuß und zu Pferd erkundet. Foto: Haus Adams.

Bach hat den Himalaya zu Fuß und zu Pferd erkundet. Foto: Haus Adams.

Du betreibst mit „Haus Adams“ eine Pension in der Stadt. Wie wirkt sich deine Himalaya- (Nepal) Erfahrung darauf aus?

Die Himalaya-Berge in Nepal sind weltberühmt, und viele Menschen aus aller Welt reisen dorthin. Dadurch habe ich viele verschiedene Menschen kennengelernt. Diese Erfahrungen kann ich sehr gut für die Pension einsetzen. Auch, weil unsere Sherpa-Familie seit vielen Jahren ein Gästehaus in einem ruhigen Wohnviertel in Kathmandu betreibt.

Daneben bist du Heilpraktikerin für Tibetische Medizin und Tibetische Massagen. Was bedeutet das genau?

Die Tibetische Medizin ist ein über 4000 Jahre altes Heilwissen aus dem Himalaya und wird in verschiedenen Ländern dort praktiziert. Ich hatte das große Glück, einen Arzt-Lehrer in Kathmandu-Nepal zu finden, der mir dieses Wissen vermitteln konnte. Es basiert auf den Säulen „Ernährung“, „Verhalten“ (also „Lebensführung“), Anwendung von speziellen Kräutertees sowie äußeren Behandlungen wie speziellen Massagen und Wärmebehandlungen. Der Mensch wird rundum betreut, um die Harmonie und Stabilität von Körper und Geist wiederherzustellen. Seit 2013 besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung als Therapeut oder Berater für die Tibetische Medizin bei mir zu machen, es gibt ein Weiterbildungsinstitut im Haus Adams.

Wie ist dein Verhältnis zur klassischen Schulmedizin und konkret zur Bopparder Ärzteschaft? Gibt es da Austausch und Berührungspunkte?

Das Verhältnis zur klassischen Schulmedizin geht so weit, dass ich als Heilpraktikerin immer diese Ebene berücksichtige und beispielsweise dem Patienten sage: „Bitte gehen Sie zu Ihrem Arzt und lassen dies und jenes abklären.“

In Bezug auf die Bopparder Ärzteschaft gab es jetzt eine gute Verbindung zum Krankenhaus Hl. Geist. Ich habe einem meiner Patienten die psychosomatische Abteilung unseres Bopparder Krankenhauses empfohlen. Er wurde dort behandelt und gleichzeitig von mir betreut. Diese Kooperation könnte ich mir für die Zukunft intensiver vorstellen.

Spätestens 2031 findet die Bundesgartenschau am Mittelrhein statt. Was möchtest du bis dahin erreichen?

Ich werde mich mit der Stiftung Sowa Rigpa – buddhistische Wissenschaft vom Heilen – und der Pension Haus Adams aktiv an der Mittelrhein-Buga beteiligen, und zwar in Form eines „Garten der Freude“.

Es wird ein Himalaya-Garten mit ca. 50 – 60 Heilpflanzen angelegt, zudem wird ein begleitendes Magazin erstellt, und wir bieten Führungen und Vorträge für die Buga-Besucher an. Die Menschen können sich im Garten aufhalten, um die Aussicht und Ruhe zu genießen. Also ein komplettes, feines Programm, das die Buga sehr unterstützen wird. Wir blicken auf Erfahrung mit drei „Gärten“ zurück; bei den Landesgartenschauen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie den Botanischen Garten der Stadt Linz in Österreich.

Basislager Boppard: Das Haus Adams.

Basislager Boppard: Das Haus Adams. Foto: Haus Adams.

Ich freue mich immer über Mittelrhein-Tipps. Welches Lokal, welchen Laden und welchen Aussichtspunkt kannst du im Welterbe-Tal empfehlen?

Meine persönlichen Tipps sind natürlich mehr in Boppard: Die Alte Burg mit dem neuen Lokal Richard von Cornwall, die Gaststätte Karmeliterhof, das Bistro Sixties, die Choco-Bar, das Café Hähn und die Pizzeria La Corona.

Laden: Da ich Bio-Fan bin, empfehle ich unseren Bioladen „Blenemeisje“.

Was die Aussicht angeht: Eine Fahrt mit dem Sessellift mit einem Spaziergang zum Gedeonseck und Vierseenblick, aber auch einen entspannten Spaziergang am Rhein entlang. Natürlich freue ich mich auch über einen Besuch bei uns in der Pension Haus Adams.

Schlussredaktion: Natascha Meyer

Bisher in der Reihe „7 Fragen an …“ erschienen:

Sebastian Busch (Landtagskandidat aus Lorch) – Christian Büning (Designer aus Oberwesel) – Sandra Bruns (Instagrammerin und Journalistin aus Emmelshausen) – Hasso Mansfeld (PR-Berater und Brücken-Aktivist aus Bingen) – Peter Theis (Gastronom und Shop-Betreiber in St. Goar) – Esther Pscheidt (Treibholzkünstlerin aus Lorch) – Wolfgang Blum (Wanderführer und Welterbe-Botschafter auf dem Rheinsteig) – Markus Fohr (Brauereibesitzer und Bier-Sommelier aus Lahnstein) – Christin Jordan und Lars Dalgaard (Journalisten und Winzer in Eltville und Oberdiebach) – Nadya König-Lehrmann (Welterbe-Managerin in St. Goarshausen) – Jörg Lanius (Winzer in Oberwesel) – Mario Link (Lebensmittel-Händler in Boppard) – Rolf Mayer (Kultur- und Event-Manager in Boppard) – Uwe Girnstein (Hotelier in Kamp-Bornhofen)  – Stefan Herzog (Tourismus-Berater und früherer Marketingchef für die Region Rheinhessen) – Horst Maurer (Welterber-Gästeführer aus Oberdiebach) – Gerd Ripp (Gastronomie-Unternehmer auf Schloss Rheinfels und Maria Ruh) – Niko Neuser (Kommunalpolitiker aus Boppard) – Christof A. Niedermeier (Krimi-Autor aus Frankfurt und Schöpfer von „Jo Weidinger“) – Stefan, Andreas und Markus Wanning (Gin-Macher aus Münster-Sarmsheim) – Christoph Bröder (Burgenblogger auf Sooeneck) – Hubertus Jäckel (Architekt aus Oberwesel) – Bernd und Marion Stahl (Gastronomen in Boppard) – Markus Hecher (Burgherr auf Rheinstein) – Timo Ahrens (Strandbar-Gründer aus Oberwesel) – Philipp Loringhoven (Kommunalpolitiker aus Boppard) – Carolin Riffel (Winzerin aus Bingen) – Sarah Hulten – Ex-Weinkönigin, Winzerin und Riesling-Influencerin aus Leutesdorf – Walter Mallmann (Politiker aus St. Goar) – Franziskus Weinert (Einzelhändler und E-Commerce-Experte aus Oberwesel) – Klaus Becker (Präsident der TH Bingen) – Marek Gawel (Hotelier aus Boppard) – Andreas Roll (Initiator der Bopparder „Stolpersteine“, Kommunalpolitiker und Verkehrsplaner) – Rolf Wölfert (Tourismuschef in Rüdesheim) – Joachim Noll und Susanne Pander (Reeder in Boppard) – Tanja Werle (Bloggerin im Rheingau)

Termine des Tages

St. Goarshausen – Loreley Fantasie- und Mittelaltermarkt – 30.September, 11 bis 19 Uhr. Facebook

Stolzenfels – „Zu Tisch – Essen und Trinken auf Schloss Stolzenfels“ / Sonderführung – 30. September, 11 Uhr 30. tor-zum-welterbe.de

Boppard – Weinfest mit Familienprogramm – 30. September, ab 12 Uhr. boppard-tourismus.de

Bacharach – Exkursion nach Hellenpütz / Wanderung mit dem Geschichtsverein zur römischen Siedlung – 30. September, 13 Uhr. VG Rhein-Nahe

Bingen – „Louis und Luca – Das große Käserennen“ im Programmkino Kikibi – 30. September, 15 Uhr. bingen.de

Boppard – „303“ / Kino in der Stadthalle – 30. September, 20 Uhr. boppard.de

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Lieblingszeit#frühherbst#mittelrhein #mittelrheingold

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Die Mittelrheinbrücke bleibt „schwer abschätzbar“

Das Thema Mittelrheinbrücke hat fast religiöse Dimensionen angenommen. Manche sehen in der Rheinquerung das Ende der Welt, andere eine Art Heiland aus Stahl und Beton, der alle Probleme löst. Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen. Bis wir sie kennen, wird aber noch viel Wasser an St. Goar vorbeifließen: Allein die Zusammenstellung der Planungsunterlagen dauert mindestens 2 Jahre. Es geht u.a. um eine Umweltverträglichkeitsstudie, den Entwurf zweier Brückenvarianten inklusive deren Visualisierung und um Prognosen über Verkehr, Immissionen und Wirtschaftlichkeit. Erst danach könnte das eigentliche Raumordnungsverfahren beginnen – und mit ihm die zu erwartenden Klagen vor dem Verwaltungsgericht. Ob und wann gebaut wird, ist unklar. Fest steht nur, dass die Brücke Wellmich und St. Goar-Fellen verbinden soll. Laut „RZ“ hält der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing den „zeitlichen Ablauf der Planungen …. bis hin zu einer Realisierung“ für „schwer abschätzbar.“ Zur Erinnerung: 2029 soll die Bundesgartenschau stattfinden. Rhein-Zeitung

Die geplante Brücke würde Wellmich mit Fellen verbinden.

Die geplante Brücke würde Wellmich mit Fellen verbinden. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow.

Das Auge des Welterbe-Tals

Herbert Piel gilt am Mittelrhein als Fotograf Nr. 1. Er arbeitete u.a. für den „Stern“ und den „Spiegel“, hat Bildreportagen in mehreren Erdteilen produziert, unterrichtet angehende Foto-Designer und ist für sein scharfes Auge so geschätzt wie gefürchtet. (Vergangene Woche nahm er für meine Münchner Redaktion Plakatmotive im bayerischen Landtagswahlkampf auseinander).  Burgenblogger Christoph Bröder, selbst ein begeisterter (und begeisternder) Fotograf, hat sich mit Piel getroffen. Dabei ging es u.a. um die gute Idee, auf der Loreley eine „Hall of Fame“ mit Bildern legendärer Konzerte zu schaffen. Piel hat zahlreiche Auftritte aus der Nähe erlebt und fotografiert. burgenblogger.de, herbert-piel.de (Website von Piels Agentur Piel Media)

Treffen sich zwei Fotografen

Bingen macht nur ein bisschen mobil

5 so genannte „Mobilitätsstationen“ waren für die Vernetzung des Nahverkehrs in Bingen geplant. Dort hätten z.B. Radler ihre Fahrräder abstellen und in Bus oder Bahn umsteigen können – inklusive Ladestationen für E-Bikes und Fahrradverleih mit Werkstatt am Hauptbahnhof. Laut „AZ“ backt die CDU-Mehrheitsfraktion aber lieber kleinere Brötchen. Der Plan des grünen Koalitionspartners ist trotz Förderzusage des Bundes im Stadtrat durchgefallen. Stattdessen soll es nur 2 Stationen an den Bahnhöfen geben, die Bingen dann komplett selbst bezahlt. Die Entscheidung ist wohl nur vor dem Hintergrund des aufziehenden Kommunalwahlkampfs zu verstehen.  Allgemeine Zeitung, bingen.de

Parkplatz-Auftand in Lahnstein

Anders als in Bingen, Rüdesheim oder St. Goar geht es in der Lahnsteiner Kommunalpolitik fast immer schiedlich-friedlich-schiedlich. Momentan herrscht in der Stadt aber Alarmstimmung: Ab Montag werden zahlreiche öffentliche Parkplätze auf einen Schlag  kostenpflichtig. Die Entscheidung der Stadtverwaltung treibt u. a. die Mitarbeiter und Besucher des Lahnsteiner Krankenhauses auf die Barrikaden. Sie müssten ihre Autos nach 4 Stunden umparken. Rhein-Zeitung, lahnstein.de (Stellungnahme der Stadtverwaltung)

Termine des Tages

Samstag ab Niederheimbach – Mit Welterbe-Gästeführer Horst Maurer zur Ruine Fürstenberg – 29. September, 11 Uhr. bingen.de

Samstag im Binger Wald – Wandererlebnistag „Baumgeister“ – 29. September, ab 10 Uhr. bingen.de

Samstag in Boppard – Weinfest – 29. September, ab 14 Uhr, Feuerwerk am Abend. boppard-tourismus.de

Samstag in Rüdesheim – Waldromantik-Wanderung im Niederwald – 29. September, 15 Uhr. cult-touren.de

Samstag in Lahnstein – Lahnsteiner Bluesfestival – 29. September, 19 Uhr. lahnstein.de

Samstag in Bingen – „Die schon wieder“ / Hildegard-von-Bingen-Theaterstück – 29. September, 20 Uhr. bingen.de

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30 Millionen Euro für ein besseres Bingen

Bingen steht der größte städtebauliche Eingriff seit der Landesgartenschau 2008 bevor. Für geschätzte 30 Millionen wird das so genannte „Rhein-Nahe-Eck“ aufgepeppt, momentan eines der schäbigsten Ecken der Stadt. Das Areal zieht sich von der Nahemündung und dem trostlosen Parkplatz über den wenig einnehmenden Fruchtmarkt bis zum Hotel Starkenberger Hof. Geplant sind u.a. 2 Unterführungen und ein Kreisel. 2020 könnten die Bagger anrücken. Auch auf der gegenüberliegenden Rheinseite in Rüdesheim soll etwas Neues entstehen. Hier werden noch Ideen für das Fördergebiet „Auf der Lach“ gesammelt. Gerade trafen sich Landschaftsarchitekten und Bürger zu einem gemeinsamen Spaziergang.. Das Gelände im Osten der Stadt reicht bis zum Rheinufer und umfasst u.a die Reste der früheren Hindenburg-Brücke. Allgemeine Zeitung (Bingen), Wiesbadener Kurier (Rüdesheim)

Bingen: An der Rheinfront hui, in der 2. Reihe manchmal pfui. Foto: Touristik Bingen am Rhein.

„Dorffeste sind die Clubs des Rheintals“

Wie Bingen und Rüdesheim von einer jungen Berlinerin wahrgenommen werden, zeigt der Artikel „Weck Woscht und Woi  – 48 Stunden im weinseligen Rheintal“ im „Tagesspiegel“. Die Journalistin Ann-Kathrin Hipp beschreibt ihre Eindrücke von der Binger Lebensart, von der „kleinsten Partymeile Deutschlands“ (Drosselgasse) und den vielen regionalen Wein- , Dorf- und Hoffesten, den „Clubs des Rheintals“. Als Unterkunft empfiehlt sie übrigens das Binger Hotel Würth am Freidhof. tagesspiegel.de

Lorch bekommt ein Seniorenzentrum

Jede vierte Einwohner von Lorch ist 65 Jahre oder älter. Bürgermeister Jürgen Helbing und seine Stadtverordneten unterstützen darum Pläne für ein Seniorenzentrum neben der Wisperschule. Der Westerwälder Bauträger HSB denkt an eine Kombination aus betreutem Wohnen, Wohngemeinschaften für Senioren, Tagespflege und Sozialstation. Auf 3 Etagen sind 67 Plätze vorgesehen. HSB muss allerdings noch jemanden finden, der die Einrichtung betreibt. Laut „Wiesbadener Kurier“ verkauft die Stadt Lorch das Grundstück für 75 Euro pro Quadratmeter. Wiesbadener Kurier, hsb-bautraeger.de (Website der Bau- und Immobilienfirma)

Pfalzfeld soll Hauptstadt von Hunsrück-Mittelrhein werden

Bevor die Verbandsgemeinden Emmelshausen und St. Goar-Oberwesel am 1. Januar 2020 zu „Hunsrück-Mittelrhein“ fusionieren, wird im kommenden Mai der Bürgermeister gewählt. Die beiden jetzigen VG-Chefs Peter Unkel und Thomas Bungert haben sich noch nicht aus der Deckung gewagt, aber einen ersten Kandidaten gibt es trotzdem schon: Roger Mallmann, ein 42-jähriger Koch und Catering-Unternehmer aus dem Hunsrück-Dorf Birkheim. Mallmann ist Mitglied der Linken und tritt mit einem ungewöhnlichen Plan zur Bürgermeisterwahl an:  Er will Pfalzfeld zum Sitz der neuen Verbandsgemeinde machen und dort ein neues Rathaus bauen lassen. Rhein-Zeitung

Weinlese mit Jörg Lanius

In den Steillagen des Mittelrheins ist die Rieslingslese in vollem Gange. Die „RZ“ hat dazu ein Video mit dem Oberweseler Winzer Jörg Lanius gedreht. Für den Chef des Weingutes Lanius-Knab ist es „Traumjahrgang“. YouTube (Video), Mittelrheingold (7 Fragen an Jörg Lanius, April 2018)

Termine des Tages

Boppard – Weinfest – 28. September, ab 18 Uhr – boppard-tourismus.de

Lahnstein – Lahnsteiner Bluesfestival / WarmUp – 28. September, 19 Uhr.  ticket-regional.de

Oberwesel – „Lebenswelt Minoritenkloster“ / Führung mit Wein – 28. September, 19 Uhr. kulturhaus-oberwesel.de

Rüdesheim – Käse und Wein-Show in der Rheineinwelt – 28. September, 19 Uhr rheinweinwelt.de

Bingen – „Liebe auf Sibirisch – ohne Ehemann bist du keine Frau“ im Programmkino Kikubi – 28. September, 19 Uhr 30. bingen.de

Lahnstein – Kerzenführung auf Burg Lahneck – 28. September, 21 Uhr 30. lahnstein.de

(Bewegt-)Bild des Tages

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