Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Rüdesheim Seite 2 von 88

Testen und öffnen: Rüdesheim will das mittelrheinische Tübingen werden

Klaus Zapp hat einen Plan: Der Bürgermeister von Rüdesheim will raus aus dem Lockdown-Tunnel und nach dem Vorbild von Tübingen kontrolliert öffnen. Laut „Wiesbadener Kurier“ denkt er an 3 Schnelltest-Stationen und ein digitales Tagesticket für die Stadt. Wer negativ getestet wird, darf Gastronomie, Einzelhandel und touristische Angebote nutzen. Das hessische Sozialministerium muss zustimmen, der Antrag läuft. Zapp begründet seine Initiative mit der besonderen Situation in Rüdesheim. Wegen der engen Gassen in der Altstadt müsse der zu erwartende Ausflugsverkehr ohnehin gesteuert werden. Dann sei es sinnvoller, gleich Nägel mit Köpfen zu machen und Kontrollen mit Lockerungen zu kombinieren.  Wiesbadener Kurier

Rüdesheim von der Seilbahn aus gesehen. Foto: Rüdesheim Touristik / Walter

Rüdesheim von der Seilbahn aus gesehen. Foto: Rüdesheim Touristik / Walter

Boppard geht im Sommer baden

Schwer zu sagen, was Boppardern vor einigen Jahren unwahrscheinlicher vorgekommen wäre – eine weltweite Pandemie oder ein funktionierendes Freibad. Im Juli soll es nach jahrelangen Bäder-Diskussionen endlich soweit sein: Bürgermeister Walter Bersch rechnet laut „Hunsrück News“ mit einer Wiedereröffnung in den Sommerferien. Das Freibad hatte jahrelang vor sich hingegammelt. Eine Bürgerinitiative trieb schließlich die Sanierung voran. Auf den letzten Meter gibt es aber trotzdem noch Ärger. Weil die Wände des neuen 50-Meter-Beckens schief sind, muss für 43.000 Euro nachgebessert werden. Hunsrück News

Foto des Tages

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von BRAUBACH UNITED (@braubach_united)

Mittelrheingold Auslese: Der Newsletter

Der wöchentliche Newsletter bringt die wichtigsten Mittelrhein-Themen auf einen Blick. Hier geht’s zum kostenlosen Abo

Der Niederwald als No-Go-Area

Die meisten Gastronomen hatten den Oster-Lockdown 2021 schon befürchtet, aber die offizielle Nachricht wirkte trotzdem niederschmetternd. Der Hessische Rundfunk hat sich u. a. in Rüdesheim umgehört und mit Klemens Stiebler von Hotel „Central“ gesprochen. Was der Sender im Online-Artikel ausführlicher dokumentiert, ist noch düsterer als Stieblers kurzes Radio-Statement. „Alles, was wir uns erarbeitet haben, ist für die Katz …. Die Grenze ist erreicht. Es geht nicht mehr. Wir haben darauf hingearbeitet, dass wir Ostern wieder aufmachen dürfen. Und jetzt wird uns ein Strich durch die Rechnung gemacht“, heißt es im Text. Sein Kapital sei „praktisch aufgebraucht“, so Stiebler weiter. Die Staatshilfen für November und Dezember hätten geholfen, aber alles andere sei so kompliziert, dass selbst sein Steuerberater nicht mehr mitkomme. Frust schiebt auch Niederwald-Gastronom Peter Häfner. Er hat auf seiner Außenterrasse Platz für 200 Personen, darf aber auch unter freiem Himmel nicht öffnen. An Ostern könnte es noch schlimmer kommen: Wenn wie im Vorjahr der touristische Hot-Spot rund ums Niederwalddenkmal gesperrt werden sollte, dürfte Häfner noch nicht einmal Kaffee und Kuchen zum Mitnehmen verkaufen. Hessenschau

Blick vom Osteinschen Park am Niederwald. Foto: Rüdesheim Tourist AG / Marlis Steinmetz.

Frohe Ostern in Kestert

Bessere Nachrichten kommen aus Kestert: Laut „RZ“ könnte die blockierte Bahnstrecke „um Ostern“ wieder freigegeben werden. Nach einer weiteren Sprengung am Dienstag lässt sich das Schiefergeröll allmählich zerkleinern und abtransportieren. Bahn und Bundesstraße sind seit dem Felsrutsch vom 15. März gesperrt. Rhein-Zeitung

Film ab in Bacharach

Die „AZ“ berichtet über Filmaufnahmen auf Burg Stahleck. Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg drehten „Maikes Primetime“ als Abschlussarbeit. Es geht um eine TV-Journalistin am Rand der Realität. Wann und wo der Kurzfilm zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. Allgemeine Zeitung

Foto des Tages

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Anatoly (@basanakoblenz)

Freitag ist Newsletter-Tag

Der wöchentliche Newsletter bringt die wichtigsten Mittelrhein-Themen auf einen Blick. Hier geht’s zum kostenlosen Abo

In Kestert knallt’s nochmal

3 Sprengungen am Wochenende haben nicht ausgereicht, um den Schieferhang bei Kestert zu sichern. Laut SWR hängt immer noch bröseliges Gestein im Berg. Darum soll es am Dienstag nochmal knallen. Erst wenn alles Geröll nach unten gerutscht und zerkleinert ist, kann über die Freigabe von Bahnstrecke und Bundesstraße nachgedacht werden. Die Sprengungen haben sich mittlerweile zum Ausflugsspektakel entwickelt. An der B 9 bei Hirzenach packten Schaulustige ihre Campingstühlen aus. Parallel verfolgten mehrere 1000 Zuschauer den Livestream von Josh Kochhanns „Live Doku TV“ auf YouTube und Facebook. Kochhanns Kamera hatte durch Zufall den Abgang am 15. März gefilmt. Anders als viele Bahnlärm-Gegner sieht der Mainzer Universitätsgeologe Johannes Feuerbach die Ursache für den Felssturz nicht in den Erschütterungen durch den Zugverkehr. Dafür seien die Vibrationen am Gleis viel zu gering. Feuerbach hält den Erdrutsch für einen seltenen, aber natürlichen Vorgang. Das zerklüftete Schiefergestein an Mittelrhein, Mosel oder Lahn sei anfälliger als andere Felslandschaften. SWR (aktuelle Lage), SWR (Feuerbach-Analyse). YouTube (Live-Kamera von Josh Kochhann)

Kestert TV auf YouTube: Auch bei Mittelrheingold lief am Samstag Live Doku TV im Wohnzimmer.

Kestert TV auf YouTube: Auch bei Mittelrheingold lief am Samstag Live Doku TV im Wohnzimmer.

Gute Aussichten für das Turnerheim

Für das ehemalige Turnerheim auf der Loreley gibt es wieder Hoffnung. Ein Gutachten ergab laut „RZ“, dass die Sanierung des landhausähnlichen Altbaus zwar mindestens 600.000 Euro teurer kommt als Abriss und Neubau. Wegen der Bedeutung und Beliebtheit des Gebäudes wird der zuständige Verbandsgemeinderat aber wohl ein Auge zudrücken. Außerdem gibt es einen handfesten Vorteil: Die Sanierung ist die schnellere Lösung. Im Turnerheim soll Loreley-Gastronom Muzaffar Oguz ein Restaurant eröffnen. Rhein-Zeitung

Auf ein Bier nach Niederheimbach

Apropos Mittelrhein-Gastronomie: Am Niederheimbacher Rheinufer wagen Birgit und Michael Dott den Neustart. Das Paar hatte wegen der Corona-Krise sein Trechtingshäuser Hotel „Rosenhof“ räumen müssen. Ihr neuer Betrieb ist zwar eine Nummer kleiner, aber unschlagbar gelegen. Innen und außen gibt es Platz für bis zu 80 Gäste. Allgemeine Zeitung

(Noch) Kein Geld für die Brömserburg

Die Privatisierung der Brömserburg in Rüdesheim läuft zäher als gedacht. Unerwartete Sanierungskosten und die Corona-Krise haben die neuen Besitzer zurückgeworfen. 7 Millionen Euro Fördermittel sollten das Projekt pushen, aber laut „Wiesbadener Kurier“ geht die Brömserburg in der aktuellen Runde des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ leer aus. Wiesbadener Kurier

Foto des Tages

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Innenministerium RLP (@innen.rlp)

Freitag ist Newsletter-Tag

Der wöchentliche Newsletter bringt die wichtigsten Mittelrhein-Themen auf einen Blick. Hier geht’s zum kostenlosen Abo

Seite 2 von 88

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén

%d Bloggern gefällt das: