Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

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„Gesund und ohne Kurzarbeit durchkommen“

Wie geht die Corona-Krise weiter? Der „Wiesbadener Kurier“ hat sich zum Jahresauftakt bei Rheingauer Hoteliers umgehört, darunter bei Maresa Nieten von „Breuer’s Rüdesheimer Schloss“. Nieten hat den Betriebsurlaub bis zum 1. März verlängert und nutzt die Zeit für Renovierungsarbeiten und ein neues Kassensystem. Das Ziel für 2021 sei „gesund und ohne Kurzarbeit durchzukommen.“ Die Mittelrhein-Gastronomie hat gerade Glück im Unglück. Anders als in den Wintersportgebieten fällt der zweite Shutdown nicht in die Hochsaison. Zum Saisonstart Ende März könnte der Tourismus wieder in die Gänge kommen, hofft man. Allerdings ist unklar, ob es alle Betriebe bis dahin schaffen. Stromaufwärts im Rheingau hat es das erste größere Hotel getroffen: Das „Tillmanns Parkhotel“ in Erbach wurde Ende Dezember geschlossen; seine Besitzer konzentrieren sich jetzt auf ihren zweiten Betrieb im Schloss Reinhartshausen.   Wiesbadener Kurier

Rüdesheim bei Nacht. Foto: Rüdesheim Tourismus / Marlis Steinmetz

Rüdesheim bei Nacht. Foto: Rüdesheim Tourismus / Marlis Steinmetz

Gründen in Bingen

Ein Unternehmen durch die Corona-Krise zu führen ist schon schwierig genug, aber wer sich in den Zeiten der Pandemie selbständig macht, muss nochmal eine Schüppe drauflegen. Zum Beispiel Franziska Grethen. Die junge Bingerin startete im Sommer mit Sportkursen für Frauen. In der „AZ“ erklärt sie, warum sie trotz Shutdwown nicht aufgibt. Allgemeine Zeitung

Millionenschaden in Salzig

Der Brand der Bad Salziger Grundschule dürfte den Steuerzahler rund eine Million kosten. Laut „RZ“ geht die Kriminalpolizei weiterhin von fahrlässiger Brandstiftung aus. In Verdacht stehen 3 Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren. Sie sollen „zeitnah“ verhört werden, nachdem die Ermittlungen am Tatort jetzt abgeschlossen sind. Das Feuer hatte in der vergangenen Woche weite Teil des Gebäudes verwüstet. Rhein-Zeitung

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Rüdesheim klärt auf und Bingen geht stiften

Die Bundesgartenschau wird über 100 Millionen Euro und unzählige neue Besucher ins Tal bringen. Trotzdem ist sie für viele Mittelrheiner noch eine Blackbox. Es gibt zwar gut aufbereitete Informationen über Voraussetzungen, Strukturen und Visionen. Auch der Kontakt zwischen Buga-Betreibern und Kommunen funktioniert. Aber in den einzelnen Orten wissen noch zu wenige Einheimische, was vor ihrer Haustür passiert, was man plant und was 2029 möglich wäre. Im schlimmsten Fall entscheiden nichtöffentliche Ausschüsse ohne Diskussion über Dinge, die alle angehen. Das beste Mittel gegen Hinterzimmer-Runden und Herrschaftswissen ist Transparenz. Wie das funktioniert, zeigt die Stadt Rüdesheim. Sie hat die ruedesheim-gestalten.de ins Netz gestellt, eine Plattform für Bürgerbeteiligung. Dort gibt es Informationen über aktuelle Projekte und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen. Die Website beschränkt sich nicht auf die eigentliche Buga. Sie präsentiert Programme zur Stadtentwicklung und lichtet den Dschungel aus Konzepten, Richtlinien und Fördervorschriften, die bisher nur Insider überblicken. Wiesbadener Kurier, ruedesheim-gestalten.de

Blick auf Rüdesheim. Foto: Rüdesheim Tourismus / Karlheinz Walter

Bingen geht hoffentlich stiften

Über die Stiftungen im Welterbe-Tal könnte man gleich mehrere Bücher schreiben. Viele von ihnen reichen bis ins Mittelalter zurück. Der Bacharacher Hospitalfonds zum Beispiel stammt aus dem Jahr 1288 und wird heute noch von einer Verwaltungsgemeinschaft verwaltet, die es eigentlich gar nicht mehr gibt: Den „Viertälern“, einem historischen Verbund der ehemals kurpfälzischen Kommunen Bacharach, Steeg (inkl. Breitscheid), Oberdiebach und Manubach. Manche Stiftungen sind erst wenige Jahre oder Jahrzehnte alt. Unter ihnen ist die Krafft-Stiftung in Bingen. Sie geht auf einen Mitarbeiter des Binger Bauamts zurück, der allein lebte, keine Kinder hatte und der Stadt 1987 seine Eigentumswohnung vermachte: Albert Josef Krafft. Seinem Wunsch gemäß floss der Verkaufserlös in eine Stiftung ein, die jedes Jahr bedürftige Binger Senioren beschenkt. In guten Jahren gab es jeweils 150 Euro, aber wegen der niedrigen Zinsen wirft das Kapital immer weniger ab. Laut „AZ“ konnten dieses Jahr nur 50 Euro pro Person ausgezahlt werden. Die Stadt Bingen, die die Stiftung verwaltet, ist selbst zu klamm, um Geld zuzuschießen. Wer unterstützen und etwas für sein Karma tun möchte: Bingens Kämmerer Werner Pfeifer freut sich über einen Anruf oder eine Mail potenzieller Spender und Stifter (06721/184-235, werner.pfeifer@bingen.de). Allgemeine Zeitung

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Corona als Crashkurs

Wer in der zweite Corona-Welle nicht untergehen will, setzt auch am Mittelrhein auf Digitalisierung, Logistik und Service. Maike und Steffen Bischof sind ein gutes Beispiel. Die früheren Pächter der Binger „Vinothek“ haben im Stadtteil Kempten den „Genussgarten“ aufgezogen, einen Obst- und Gemüsehof mit Laden und Eventfläche. Was als Ort der Begegnung geplant war, muss jetzt auch aus der Distanz funktionieren. In der „AZ“ erzählen sie, wie sie sich gegen die Krise stemmen. Bischoffs bieten u. a. die „Weihnachtsfeier aus der Box“ an, individuell zusammengestellte Pakete von Unternehmen für ihre Mitarbeiter. „Wir waren von einem Tag auf den anderen ein Logistikunternehmen“, sagt Maike Bischof. Ähnliches gibt es auf den Burgen Reichenstein und Rheinstein. Manche Wirte ziehen einen Lieferdienst der besonderen Art auf. Sie verschicken küchenfertige Spezialitäten vom Mittelrhein ins ganze Bundesgebiet. Der Oberheimbacher YouTube-Gastronom Florian Lambrich und sein Bruder Marc („Weinbergschlösschen!) drehen am Samstag ein noch größeres Ding. Sie kochen gemeinsam mit rund 150 zahlenden Online-Teilnehmern ein 3-Gang-Menü vor laufender Internet-Kamera. Die wichtigsten Zutaten für die digitale Küchenparty wurden per Post verschickt, dazu kam eine Weinempfehlung: Grauburgunder aus Steeg und Pinot Noir aus Oberheimbach. Allgemeine Zeitung (Weihnachtsfeier aus der Box)

Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Gnadenfrist für Bahn-Dinos

Apropos Corona: Das Virus beeinflusst selbst den Bahnlärm. Wegen Kapazitätsproblemen in der Industrie ist die Umrüstung veralteter Güterwagen ins Stocken geraten. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat darum die geplante Geldstrafe für besonders laute Waggons um ein Jahr verschoben. RTL

Ein Startup-Preis für Rüdesheim

Im Rheingau hat die Hochschule Geisenheim erstmals einen regionalen Gründerpreis vergeben. Zu den Siegern gehört der Rüdesheimer Kai Cimenti. Der Startup-Gründer aus dem Welterbetal gewann mit seiner „Walk like a local“-Idee. Climenti hat perfekt vorbereitete Wanderungen für Individualtouristen entwickelt – Verpflegung, Kartenmaterial, digitale Infos und natürlich Wein inklusive. Das Rundum-Sorglos-Paket made in Rüdesheim richtet sich vor allem an Paare. Wiesbadener Kurier, walklikealocal.de

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